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Bemerkungen zum Beitrag von gondor
Die von dir beschriebene Trainingsform ist sicher gut und gehört zu den Klassikern, die wohl schon jeder oft gespielt hat, der Systemtraining macht. Beim Kindertraining geht es mir aber nicht lediglich ums Automatisieren von Schrittfolgen sondern auch um den Faktor Spass. Es bringt doch nichts, x-mal die gleiche Übung zu spielen um die Automatisierung zu fördern bis es den Kindern langweilig wird und sie nicht mehr ins Training kommen. Lustige, kreative und ungewohnte Übungen einbauen, die erst noch einen, vielleicht halt nur submaximalen, Trainingseffekt haben, scheint mir durchaus angebracht. Die einen Übungen schliessen die anderen ja keineswegs aus. Wichtig scheint mir im Training eine gewisse Abwechslung. Auch im Spiel um Punkte wird ein Spieler immer wieder mit Situationen konfrontiert, die nicht im Systemtraining auftraten. Dann muss er in kürzester Zeit eine möglichst gute Lösung finden. Diese Flexibiltät kann auch gefördert mit Trainingsformen, die nicht einfach den gängigen Systemtrainingsformen entsprechen.
Und noch ein Punkt zu deiner Übung: Da geht es lediglich um die Schulung der Seitwärtsbewegung doch was ist mit Vor- und Rückwärtsbewegungen? Auch deine Übung ist eine starke Vereinfachung gegenüber der wirklich Spielsituation und was dabei trainiert wird, hat nur dann einen positiven Effekt, wenn es gelingt, dies mit anderen einzeln trainierten Formen zu verbinden.
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