Zitat:
Zitat von Jaskula
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Zusätzliche Lobbyisten, die nur einseitig beeinflussen wollen, werden da ganz sicher nicht gebraucht. Der einzige Grund, warum man diese Zunft nicht ganz verteufeln darf ist der, dass sich darunter eben auch solche Interessen-Vertreter befinden, die nicht das eigene Wohl, sondern das von Benachteiligten oder Minderheiten im Blick haben.
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Ich denke auch, man sollte "Lobbyarbeit" nicht per se verteufeln. Ich weiß nicht genau, was da in Berlin abgeht und ich sehe das auch kritisch, vor allem wenn im Extremfall Firmenvertreter Gesetze schreiben. Aber auch Lobbyisten von Greenpeace, Attac und verschiedenste Bürgerinitiativen sind vor Ort.
Ich kenne die Arbeit unseres Nischenverbandes ein wenig und da ist ein aktives Zugehen auf Politik, in welcher Form auch immer, unabdingbar. Im Grunde ist das auch Lobbyarbeit - es findet inzwischen eine reger Austausch mit Ländern, Kommunen und dem Bund statt, was inzwischen alle positiv bewerten. Da gibt es verschiedene runde Tische in Berlin zu verschiedenen Themen. Unsere Marktmacht ist gleich Null - das sind eher Anhörungen. Immerhin.