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Zitat von Ohne Noppen-Abwehrer
Hallo zusammen !
Dass mein Abwehr-Kollege auch wegen der Plastik-Bälle keine Lust mehr hat, finde ich sehr schade.   Gerade wir Abwehrer haben die Attraktivität dieses Sports immer hochgehalten. Schade, dass man den Abwehrern - vielleicht auch den Angreifern - durch teilweise sinnlose Regeländerungen, von denen meiner Meinung nach nur die Zählweise gegriffen hat, den Spass verdorben hat. Aber eins verstehe ich trotzdem nicht : ich habe weder in Niederhöchstadt noch in Stierstadt gemerkt, dass mit Plastik-Bällen gespielt wurde. Wenn Enejas mir das nicht gesagt hätte, wüsste ich es heute noch nicht. Woran liegt das ? Liegt das vielleicht doch daran, dass ich keine Noppen, sondern "normale" Schwämm-Beläge, spiele ?! Auch hat mir damals der größere Ball nichts ausgemacht. Das einzige, was ich machen mußte, war, bei der Abwehr-Grundstellung einen kleinen Schritt näher an den Tisch zu gehen.
Für mich gäbe es nur 2 Gründe, mit TT aufzuhören, wenn 1) der gesundheitliche Zustand es nicht mehr zulässt, der momentan arg zu wünschen übrig lässt und 2) Vierer-Mannschaften eingeführt werden. Dann gibt es gar keinen Rhythmus mehr im Spiel, sondern nur noch Stress und Hektik.
Aber Rainers Entscheidung ist ein weiterer Beweis dafür, dass sich der TT-Sport das Wasser selbst abgräbt. So sind und bleiben wir immer eine Randsportart. Manchmal ist es schön, am Rand zu stehen.
LG vom noppenlosen Abwehrer   
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Es soll hier nicht falsch rüberkommen, ich hatte eh vor aufzuhören, weil es mir keinen Spaß mehr macht, die Plastikbälle machen es mir nur noch leichter.
Ich denke aber schon, dass man sich auch als Abwehrspieler daran gewöhnen kann. Wie trainieren halt nie damit und dann direkt ein Spiel mit Plastikbällen ist suboptimal. Ich hatte selbst zunächst nicht gemerkt, dass es Plastikbälle sind, es ist mir nur aufgefallen, dass mir mehr Bälle als sonst um die Ohren gehauen wurden. Gerade auf der glatten Seite schien mein Schnitt ungefährlicher als sonst und die (paar) Top Spins sind völlig wirkungslos verpufft. Mir scheint, ein Spiel, dass keinen direkten Winner kennt und eher auf Schnittwechsel basiert, ist schlechter dran als vorher. Aber gut, wenn ich weiterhin Lust am Tischtennis hätte, würde ich mich natürlich darauf einlassen. Ich höre mehr auf, weil ich wegen Firmenwechsel keinen Betriebssport mehr habe. Dort hatte ich sehr gute Trainingspartner, das Training war direkt nach der Arbeit und danach sind wir noch Essen gewesen. Viele Komponenten davon finde ich nicht in Lorsbach, deshalb habe ich keine Lust mehr auf Training, dadurch fehlt die Sicherheit im Spiel, das dann auch weniger Spaß macht. Dazu stören mich schon immer die späten Anfangszeiten der Spiele. In meinem Heimatverein war Samstag 19 Uhr üblich, da hat man nicht die Arbeit in den Knochen, die Spiele gehen nicht bis Mitternacht und man kann noch essen gehen. So kommt halt das eine zum anderen ... ach, und geheiratet habe ich auch noch, was natürlich auch das Leben verändert und Dinge neu auf den Prüfstand stellt. Sollte mir dass Tischntennis fehlen, kann ich ja wieder anfangen. Ich hatte schon mal einige Jahre Pause und danach neuen Elan.