Zitat:
Zitat von Noppenzar
@majestät:
Ich rechne die drei Monate Ferien, freie Brückentage etc
mit ein.
Klar gibt es auch bei den Lehrern Fächerkombinationen, welche Arbeitsintensiv sind, aber gerade wenn ein Lehrer im 20. Berufsjahr steht, dann hält sich die Unterichtsvorbereitung doch in argen Grenzen.
Es ist kein Zufall, dass überproportional viele Lehrer in der Freizeit in der örtlichen Politik und in zog anderen Vereinen tätig sind. Sie haben die Zeit dafür. Habe noch keinen Lehrer kennen gelernt, der sich überarbeitet hätte.
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Zu dem Thema hättest Du mal besser recherchiert, bevor Du einem kompletten Berufsstand eine Kopfnuss gibst. Es gibt zwar die Lehrer, die ein recht ruhiges Leben haben, aber je nach Fach und Erfahrung liegt die Spannbreite der Arbeitsintensität zwischen 30 - 70 Wochenstunden. Die psychische Belastung ist in dem Job im Schnitt sehr hoch. Etwa ein Drittel erkrankt am Burn-Out. Lehrer verdienen im Schnitt recht gut, aber verabschiede Dich mal von dem Glauben, dass die 3 Monate Ferien haben. Man sagt, dass der Arbeitsanteil der Lehrer, der sich nicht im Klassenzimmer abspielt, bei etwa 40% liegt. Und einiges davon wird auf die Schulferien verlegt. So viel mehr Urlaub als ein normaler Angestellter haben die nicht. Dafür aber oft genug noch bis Abends ordentlich Arbeit (Klausuren korrigieren, Unterricht vorbereiten, Elterngespräche führen, Lehrerkonferenzen, etc...).