Es wurde ja schon geschrieben, dass die Tatsache, dass nicht mehr aufgerückt werden muss, wenn ein Spieler in der höheren Mannschaft fünfmal in Serie gefehlt hat, auch positiv bewertet werden kann. Denn dadurch wird die untere Mannschaft des betroffenen Vereins im Laufe der Serie personell nicht geschwächt, und das Siegen wird für die gegnerischen Mannschaften auch in den letzten Spielen der laufenden Serie nicht einfacher. Das ist doch eine wesentlich gerechtere Lösung!
Und Werner Almesberger hat in seiner Präsentation zur neuen Wettspielordnung ganz deutlich gemacht, dass die alte Regel, nämlich dass nach fünfmaligem Fehlen in Serie eines Spielers ein Spieler aus der nächsttieferen Mannschaft aufrücken muss, um die Stammspieler-Sollstärke der höheren Mannschaft zu erhalten, sportlich sehr fragwürdig ist. Er hat das der Situation gegenübergestellt, dass ein Spieler etwa am 4. und am 8. Spieltag in seiner Mannschaft mitspielt. Dieser Spieler bleibt nach den Regeln der bisher gültigen WO Stammspieler, weil er eben NICHT fünfmal in Serie gefehlt hat. In diesem Fall muss also kein Spieler aus der unteren Mannschaft aufrücken.
Nun kann es aber sein, dass der Spieler der in den ersten fünf Spielen der Halbserie gefehlt hat, in den letzten sechs Spielen zur Verfügung steht. Dieser Spieler, der seinen Stammspielerstatus durch fünfmaliges Fehlen in Serie verloren hat, spielt somit insgesamt sechsmal, während der Spieler, der Spieler, dessen Stammspielerstatus durch die Einsätze am vierten und achten Spieltag nicht in Gefahr war, nur zweimal zum Einsatz kommt.
Was ist denn daran sportlich gerecht??? Dazu kommt im Fall des Aufrückens, dass die Mannschaft nun aus sieben Spielern besteht, von denen einer "in der Luft hängt", da der Spieler, der in den ersten fünf Spielen gefehlt hatte, ja nun zur Verfügung steht.
Also von mir kommt ein großes

für die neue Regelung.