AW: Ruwen Filus (GER)
Hallo in die Runde,
nach dem ich das hier alles gelesen habe ist mir klar, warum unsere Gesellschaft so ist, wie sie ist.
Mein Statement:
1. ein behindertes Kind ist eine Einschnitt im Leben, egal wie viel oder wie wenig Geld man hat. Es sagt viel über den Menschen aus, wie er sich um dieses Kind kümmert.
2. Die Therapie wirkt auch immer auf die Eltern und nicht nur auf das Kind, ist also für beide Seiten hilfreich.
3. Die Diskussion um das Geld ist eine Neiddebatte. Es ist doch egal wie viel oder wie wenig Geld man hat. Es geht ja um das Kind.
Ich drehe mal bewusst die Diskussion um.
Wenn ich um das Geld diskutiere (das Ruwen ja lt. der Meinungen hier haben soll) und er (nicht mal direkt) um Spendengeld bittet, dann wird ihm unterstellt, dass er das vorhandene Geld nicht für sein Kind ausgeben möchte und lieber andere dafür zur Kasse bittet. Ihm wird also asoziales Verhalten unterstellt.
Einfach mal sacken lassen und vielleicht noch einmal lesen.
4. Jeder hat das Recht auf seine eigene Meinung, aber man muss diese nicht immer äußern.
5. Empathie drückt man über die Äußerung von Mitgefühl und nicht in der Diskussion um Sachverhalte (ist die Therapie sinnvoll oder nicht) aus.
Ich wünsche Filus und seiner Familie alles gute und hoffe, dass sie mit ihrem Kind eine schöne Zeit haben.
So und jetzt mal die Beiträge durchlesen und einfach mal zählen, wie viel Neid, Empathie und Konstruktivität oder konkrete Hilfe in diesem ganzen Thema vorhanden ist....
Tom
Geändert von Rückhandmonster (19.12.2016 um 07:34 Uhr)
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