Zitat:
Zitat von Gandalf446
Das könnte aber dazu führen, dass Ihre Meinung eher widerlegt als bestätigt wird. In dem bericht steht nämlich unter anderem auch folgendes:
"Die Zahl der Tatverdächtigen liegt mit rund 2 Mio. Tatverdächtigen nahezu auf dem Niveau des Vorjahres (2015: 2.011.898; 2014: 2.023.626). Die Mehrheit der Tatverdächtigen ist männlich (2015: 74,8 %), und die Mehrheit wird nur mit einer Straftat im Jahr polizeilich erfasst (2015: 73 %). Der Anteil der nichtdeutschen Tatverdächtigen an allen Tatverdächtigen beträgt über 27 %; die Zahl ist 2015 auf 555.820 gestiegen (2014: 492.610). Davon sind 20,5 % Zuwanderer, dies entspricht einem Anteil von 5,7 % an allen Tatverdächtigen."
Wobei man natürlich nicht direkt von Tatverdächtigen auf Täter schließen kann!
Der Anteil nichtdeutscher Einwohner hierzulande beträgt mit absolut ca. 9 Mio menschen etwas unter 10%, der Anteil der Einwohner mit Migrationshintergrund (absolut etwa 17 Mio) entspricht ca. 21%.
Egal welcher der beiden Zahlen man als Referenz nimmt, der Anteil der nichtdeutschen Tatverdächtigen ist definitiv höher, als es bei einer Gleichverteilung von Einwohnern und Tatverdächtigen zu erwarten wäre. Mögliche Ursachen kann und will ich hier nicht erörtern.
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Kriminalität steht auch in Bezug auf sozialen Status. Bei den armen Menschen in Deutschland ist der Ausländeranteil deutlich höher, als beim Mittelstand.
Ich weiß jetzt nicht, auf welche Seite dieser Statistik Du Dich berufst. Sind bei den Nichtdeutschen die Straftraten gegen das Asylrecht mit drinnen oder bereits rausgerechnet?
Ist ja auch nicht so, dass ich die Kriminalstatistik empfehle, um alle Ausländer und Einwanderer in Schutz zu nehmen. Sondern um eine realistische Diskussionsbasis zu schaffen, da hier z.B. vom Noppenzar so getan wird, als käme alles Übel von den Flüchtlingen.