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Zitat von Max
Aber gibt es denn die alte CDU überhaupt denn noch? Einen Jens Spahn in Ehren, aber der ist zu wenig gegen das Heer der Laschets, Altmaiers, Broks, Kauders, Taubers, Strobls (und das sind nur die, die mir sofort einfallen) etc. So wie es eine Schmidtsche SPD nicht mehr gibt, ist die "gute" alte Zeit der CDU vorbei. Zumal das neue angeworbene CDU-Klientel früher SPD, Grüne oder FDP gewählt hätte. Und enttäuschte CDU-Wähler kehren nicht zurück, dafür ist der Verrat an den eigenen Werten und Positionen zu groß. Außerdem besitzt die AfD mit Leuten wie Meuthen sehr wohl fähige Leute und ihr heftet auch noch nicht der Mief einer Establishmentpartei an.
Die meisten mögen es, verwaltet zu werden, aber auch nur, wenn es gut läuft. Die derzeitige Regierung hat aber das Land ohne Not in eine tiefe Krise gestürzt und hat auch noch die Frechheit, kritische Stimmen mit Stasimethoden zu unterdrücken.
Angst vor Leuten wie Höcke sollte man nicht haben, denn die Erfahrung hat gezeigt, dass Polit-Neulinge durchaus noch um ihre Macht fürchten. Alte, dekadente Profipolitiker und ihre Hofschranzen haben diesen Realitätssinn nicht mehr und reagieren deswegen auch nicht mehr auf Volkes Stimme.
Aber all das, was wir derzeit erleben, ist das Vermächtnis der 68er und ihrer verqueren Sicht zu Deutschland, seiner Geschichte und Dingen wie Patriotismus
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Das Problem in der öffentlichen Meinungsbildung in Deutschland ist, dass nur eine kleine Minderheit in Deutschland wirklich zum Spektrum der linken Spinner gehört. Die Grünen haben ein Stamnpotential von 5-8%.
Diese Wähler setzen sich aber überdurchschnittlich aus Meibungsmachern zusammen. Journalisten, Lehrer, Professoren der Geisteswissenschaft, Künstler, das ist die Klientel. Ohne Rot-Grünes Parteibuch wirst du beim WDR nicht Kloputzer.
Die ganzen 68er und "Gutmenschen" sind im übrigen nur so lange lieb und nett, wie man ihre Meinung teilt. Sie sind, von allen politischen Richtungen,, die mit Abstand, intoleranteste Gruppe wenn es darum geht andere Meinungen im demokratischen Bereich zu akzeptieren. Das geht bis zur Selbstaufgabe. Ich erinnere an den Fall der von einem Refugee vergewaltigen Linken-Politikerin, wo der eigene Freund auf die Anzeige drängte, sie, aus verwirrter Ideologie aber zunächst keine Anzeige erstatten wollte.
Du hast im übrigen recht, in der AFD gibt es durchaus fähige Leute.
Ich könnte mir da eine Koalition aus einer rundermeuerten CDU mit der AFD vorstellen. Da sortiert sich das dann ganz gut.
Es gibt in der Bevölkerung (siehe Trump) das Phänomen der stillen Mehrheit. Sie absolut wenigsten waren Teddybärenwerfer und Bahnhofsklatscher. Die stille Mehrzahl sah das ganze von Anfang an eher kritisch.
Hilfe ja, aber nur für echt Notleidende, das ist der eigentliche Konsens. Was da 2015 passierte, das wollte kaum jemand wirklich. Dass das dann völlig aus dem Ruder lief, da gab es da auch schon warnende Stimmen.
Wurde von Presse, Fernsehen und etablierter Politik aber alles als "Nazi" verunglimpft.
Und da muss man der AFD den Verdienst anrechnen die Themen auf den Tisch gebracht zu haben.