Zitat:
Zitat von Noppenzar
Das Problem in der öffentlichen Meinungsbildung in Deutschland ist, dass nur eine kleine Minderheit in Deutschland wirklich zum Spektrum der linken Spinner gehört. Die Grünen haben ein Stamnpotential von 5-8%.
Diese Wähler setzen sich aber überdurchschnittlich aus Meibungsmachern zusammen. Journalisten, Lehrer, Professoren der Geisteswissenschaft, Künstler, das ist die Klientel. Ohne Rot-Grünes Parteibuch wirst du beim WDR nicht Kloputzer.
Die ganzen 68er und "Gutmenschen" sind im übrigen nur so lange lieb und nett, wie man ihre Meinung teilt. Sie sind, von allen politischen Richtungen,, die mit Abstand, intoleranteste Gruppe wenn es darum geht andere Meinungen im demokratischen Bereich zu akzeptieren. Das geht bis zur Selbstaufgabe. Ich erinnere an den Fall der von einem Refugee vergewaltigen Linken-Politikerin, wo der eigene Freund auf die Anzeige drängte, sie, aus verwirrter Ideologie aber zunächst keine Anzeige erstatten wollte.
Du hast im übrigen recht, in der AFD gibt es durchaus fähige Leute.
Ich könnte mir da eine Koalition aus einer rundermeuerten CDU mit der AFD vorstellen. Da sortiert sich das dann ganz gut.
Es gibt in der Bevölkerung (siehe Trump) das Phänomen der stillen Mehrheit. Sie absolut wenigsten waren Teddybärenwerfer und Bahnhofsklatscher. Die stille Mehrzahl sah das ganze von Anfang an eher kritisch.
Hilfe ja, aber nur für echt Notleidende, das ist der eigentliche Konsens. Was da 2015 passierte, das wollte kaum jemand wirklich. Dass das dann völlig aus dem Ruder lief, da gab es da auch schon warnende Stimmen.
Wurde von Presse, Fernsehen und etablierter Politik aber alles als "Nazi" verunglimpft.
Und da muss man der AFD den Verdienst anrechnen die Themen auf den Tisch gebracht zu haben.
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Ja und nein. Die Stille Mehrheit ist meiner Meinung nach einfach ein bisschen beschränkt. Wer erst nach einem Jahr voller Rückschläge und dümmster Durchhalteparolen immer noch zu knapp 75% CDU/SPD/Grüne wählt, und zwar aus Überzeugung, der weiß nicht, was dem Land und dem sozialen Frieden gut tut. Das ist aber leider kein deutsches Phänomen. In Schweden hat die Indokrination wahre Wunder geleistet, gibt ja sogar eine UN-Studie, die den Schweden wegen ihrer verfehlten Einwanderungspolitik bald einen gnadenlosen Niedergang voraussagt (bei PISA hat es ja schon angefangen und Juden werden in Malmö auch schon verfolgt). Und auch im Vereinigten Königreich gibt es mit Labour und dem Guardian zwei äußerst realitätsferne Diskurswächter/-macher. Das schöne aber ist, dass es all den Zeitungen und Parteien an den Kragen geht. Lediglich die Junge Freiheit, Tichys Einblick und Achgut haben steigende Abonnementzahlen, weil sie die einzigen sind, die deutlich auf Tendenzen wie Kahane und das geplante Wahrheitsministerium hinweisen und noch echtem Journalismus verpflcihtet sind. Sonst liest man überall das gleiche.
Um das gefühlte Meinungsmonopol zu retten, wird es wohl zu einer "Abgabe zur Sicherung des Qualitätsjournalismus kommen", dann ist aber der Bogen überspannt und die können den Laden dicht machen. Die Kommentarsektionen in deutschen Onlinepublikationen werden ja schon aufs Schärfste reglementiert, und trotzdem fliegt den Autoren dort die Scheiße nur so um die Ohren. Wenn die 68er alle ausgescheiden sind und auch die Zeitungen pleite sind, dann herrscht wirklich Aufbruchstimmung. Eben weil die staatlichen Medien so linkslastig sind, ist es eine demokratische Pflicht dafür zu sorgen, dass die GEZ wegfällt. Die EKD ist mit ihrem grünen Personal ist auch bald dran. Eigentlich unvorstellbar, dass eine wie Käsmann sich so offen zu den Grünen bekennt, obwohl sie ja eine geistliche Repräsentantin ist.
Und dasselbe sieht man in den USA, wo es den SJWs auch langsam an den Kragen geht. Dort ist man ja schon weiter, was Grenzschutz anbelangt: Wer die Grenze nach Mexiko schützen will, ist überall Nazi, sogar im Establishment der Republikaner.
Zur AfD: Ich behaupte, die haben die besten Leute (in der Spitze) im Moment. Vieles sind natürlich auch Schwachköpfe, aber selbst eine Petry hat mehr drauf als der Vorstand der Grünen und die SPD. Bei den Grünen gibt es jetzt ja sogar Widerstand, weil Göring-Eckhardt als einzige Frau gesetzt ist, bzw. dass eine Stimmenthaltung/ Gegenstimme gegenüber ihr gleichzeitig eine Stimmenthaltung gegenüber allen männlichen Bewerbern ist. In der AfD hingegen hat man den sehr brauchbaren Beschluss gemacht, dass nur der in hohe Ämter gewählt werden kann, der mindestens 5 Jahre lang gearbeitet hat. Damit sind solche Parteisoldaten wie Ska Keller, die schon immer dem Staat/Eu-Bürger auf der Tasche lagen, ausgeschlossen. Koalitionen mit der CDU schließt die AfD auf Bundeseben übrigens aus, weil es jedem Koalitionspartner der CDU bisher immer schlecht bekommen ist. Ist aber nicht weiter schlimm, denn die AfD treibt die CDU ja vor sich her. Man vergleiche ja nur die Aussagen von vor 18 Monaten mit denen von heute, dasselbe gilt auch für die SPD.