Einzelnen Beitrag anzeigen
  #166  
Alt 26.12.2016, 10:52
Danielson Danielson ist offline
registrierter Besucher
Foren-Stammgast 3000
 
Registriert seit: 28.11.2007
Beiträge: 3.571
Danielson ist ein sehr geschätzer Mensch dessen Wort hier Gewicht hat (Renommeepunkte mindestens +250)Danielson ist ein sehr geschätzer Mensch dessen Wort hier Gewicht hat (Renommeepunkte mindestens +250)Danielson ist ein sehr geschätzer Mensch dessen Wort hier Gewicht hat (Renommeepunkte mindestens +250)
AW: Terroranschlag in Berlin

Zitat:
Zitat von Noppenzar Beitrag anzeigen
Das ist GENAU DAS, was ich in meinen Beiträgen kritisiere.

Niemand muss meiner Meinung sein, aber genau solche Versuche der plumpen Verunglimpfung und der unsäglichen Abdrängung an den rechten Rand erleben wir in Deutschland jeden Tag.
Kyuss vertritt die Thesen, dass Du verbittert bist und Stuss schreibst. An den rechten Rand hat er Dich nicht gedrängt. Man muss seine Ansichten nicht teilen, kann sie aber doch für nachvollziehbar halten.


Zitat:
Zitat von Noppenzar Beitrag anzeigen
Das Problem in der öffentlichen Meinungsbildung in Deutschland ist, dass nur eine kleine Minderheit in Deutschland wirklich zum Spektrum der linken Spinner gehört. Die Grünen haben ein Stamnpotential von 5-8%.

Diese Wähler setzen sich aber überdurchschnittlich aus Meibungsmachern zusammen. Journalisten, Lehrer, Professoren der Geisteswissenschaft, Künstler, das ist die Klientel. Ohne Rot-Grünes Parteibuch wirst du beim WDR nicht Kloputzer.
Aufgeklärte Menschen, sprich Journalisten, Lehrer und Professoren gehören mit ihrer Vernunft, von der sie nach Kant öffentlichen Gebrauch machen, zu den Meinungsmachern in Deutschland. Dein Problem daran ist, dass diese sogenannten Meinungsmacher oftmals nicht Deine Ansichten teilen. Und sie sogar ab und zu mit ihren Überzeugungen bei Wahlen die Mehrheit in der Bevölkerung für sich gewinnen. Die Grünen in Baden-Württemberg stellen nicht nur den Ministerpräsidenten, sondern auch in den Großstädten Freiburg, Tübingen und Stuttgart den Bürgermeister. Man könnte meinen, Deine Einlassung ernst nehmend, Du sehnst Dich zurück nach einer voraufgeklärten Zeit, in der ein paar Aristokraten bestimmten, was die Wahrheit ist.

Zitat:
Zitat von Noppenzar Beitrag anzeigen
Du hast im übrigen recht, in der AFD gibt es durchaus fähige Leute.
Die mag es „durchaus“ geben. Die Mehrzahl der AFD-Mitglieder, die in deutsche Landtage gewählt wurde, ist aber wohl zu unfähig, um konstruktive parlamentarische Arbeit zu betreiben, die dem Allgemeinwohl zu Gute kommt.

http://uebermedien.de/10010/alles-wa...wissen-wollte/

630 Anfragen stellte die Vertreterin von Frauke Petry, Kirstin Muster, im Auftrag ihrer Fraktion im sächsischen Landtag. Eine Frage beispielsweise an die Regierung: „Wie und wonach werden die Einschaltquoten durch wen ermittelt?“ Über 7000,- Euro im Monat verdient Kirstin Muster, damit sie die Landesregierung mit der Beantwortung von Fragen beschäftigt, die sich die Abgeordnete selbst geben könnte, wenn sie zur wikidpedia.de-Recherche in der Lage wäre.

Ein Mann der AfD hier, der schon seit 2014 im sächsischen Landtag sitzt – und der deshalb eigentlich nicht so dilettantisch auftreten sollte:

https://www.youtube.com/watch?v=YPa6z7qimXM

Aus der Hamburgischen Bürgerschaft. Was tut die AFD in der Hansestadt dafür, die Sicherheit der Bürger zu erhöhen? Scheinbar nichts.

https://www.youtube.com/watch?v=RJ7nL8LgMic

Claudia Martin, ehemalige Abgeordnete der AfD, begründet schlüssig ihren Austritt aus der AFD-Fraktion im baden-württembergischen Landtag.

https://www.youtube.com/watch?v=x0V0efGdLQY&app=desktop

Der von manchen gelobte Prof. Dr. Jörg Meuthen verhält sich wie eigentlich alle Mitglieder der Parteispitze. In Drucksituation opfert er seine Überzeugungen, um im Amt zu bleiben. Zwischenzeitlich hatte man ja den Eindruck, er wolle sich vom Rechtsradikalismus und Antisemitismus in seiner Partei distanzieren, als er den Austritt von Wolfgang Gedeon aus der Fraktion durchsetzen wollte, weil dieser antisemitisches Gedankengut publiziert hatte. Aber Meuthens Fraktionskollegen tanzten nicht geschlossen nach der Pfeife des Wirtschaftswissenschaftlers. Dieser scheint sich damit aber hervorragend abzufinden.

http://www.zeit.de/politik/deutschla...aktion-landtag

Die Partei befindet sich nach jüngsten Umfragen auch nicht mehr im Aufwind. Sie ist eine Protestpartei. Mehr nicht. Sobald ihre Anhänger Verantwortung in einem öffentlichen Amt übernehmen, wird deutlich, dass sie zu unfähig sind, alternativ in Deutschland Politik zu gestalten, ohne dass man sich dafür schämen muss.

Geändert von Danielson (26.12.2016 um 11:13 Uhr)
Mit Zitat antworten