Zitat:
Zitat von Abwehrtitan
Ich lese hier selten bis nie von Lösungsansätzen, ich lese hier nur Wutäußerungen von 2 zerstrittenen Lagern, der Riss der duch durchs ganze Land geht, geht ebenso durch TT-News.
Wirklich weiterhelfen kann KEINER !?
Vielleicht ist die Situation eine Nummer zu groß für uns Bürgerlein, was wissen wir schon von den Hintergründen der aktuellen Politik, wir kennen meist nicht mal die Geschichte richtig, wir können hier zu 90 % die Geschichte weder verstehen, geschweige denn richtig interpretieren.
Aber wir maßen uns an das aktuelle Geschehen korrekt einordnen zu können.
Was wir gerade jetzt nötig hätten, wären geschlossene Reihen, wir aber lassen uns auseinanderdividieren. Immer dran denken ehe man weitermacht ... cui bono ?
|
Vielleicht ist die Situation wirklich "zu groß" für den Normalbürger. Das hat selbigen aber noch nie vom diskuttieren abgehalten, was ich persönlich auch gut und richtig finde. Falsch finde ich aber die emotionalität, die bei solchen Diskussionen häufig sogar recht schnelle Einzug erhält. Gleiches kann bei der Diskussion um Kernenergie beobachtet werden...
Das wirklich doofe an der Sache ist leider, dass von den Menschen, für die das Thema nicht zu groß sein sollte - also den Regierenden und auch der Opposition! - auch keine Lösungsvorschläge kommen. Die Merkelsche Marschroute "Wir schaffen das" und Aussitzen, bis es nicht mehr Thema ist scheinen aber auch recht offensichtlich weder Besserung zu bringen noch taugen sie dazu, das Thema aus dem öffentlichen Fokus zu bringen.
Und je länger so ein großes Thema im Fokus ist, desto aufgeheizter wird im Allgemeinen auch die Diskussion. Das aktuelle Thema ist jetzt seit weit über einem Jahr mehr oder weniger Tag für Tag Bestandteil der Berichterstattung der Medien (zu Recht!).
Leider ist ja nicht nur in Deutschland der Fall, dass dieses Thema die Gesellschaft spaltet. In anderen Europäischen Ländern ist das ja auch der Fall.