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Alt 05.01.2017, 09:29
Noppenzar Noppenzar ist offline
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AW: NZ der Vergabepabst

Zitat:
Zitat von nevada Beitrag anzeigen
Auch wenn ich mich wiederhole. Es ist sensationell, was Du bier als unumstößliche Wahrheiten verkaufst. Wenn Du eine Ausschreibung nach VOL oder VOB machst und als einziges Wertungskriterium den Preis angibst, dann ist die Vergaberüge, bildlich gesprochen, bereits auf dem Weg, bevor Du das Leistungsverzeichnis veröffentlicht hast.

Die Vergabekammern haben gut zu tun und zerpflücken eine solche Ausschreibung nach allen Regeln der Kunst. Du kannst heute nicht einmal 100 Bürostühle kaufen und als Zuschlagskriterium lediglich den Angebotspreis angeben. Dafür gibt es pro Ausschreibung eine Bewertungsmatrix mit den Zuschlagskriterien. Wenn die nicht sauber aufgestellt ist, brauchst Du weder das Interessensbekundungsverfahren einzuleiten noch die Ausschreibung auf den Markt zu werfen.

Sorry, aber in diesem Bereich hast Du offensichtlich gar keine Ahnung.
Dann erkläre mir doch mal bitte schlüssig, warum nahezu jedes Grossprojekt mittlerweile überflutet ist von Billigarbeitern, andauernd nachgebessert wird und Fristen und Termine so gut wie nie eingehalten werden.

Und dass viele Städte und Gemeinden beim Preis so weite möglich drücken, das ist doch beķannt..

Viel mag auch der aktuellen "Geiz ist geil" Mentalität geschuldet sein, aber wenn dann die Qualität massiv leidet, was ja immer öfter vorkommt,, dann frage ich mich, was für "Fachkompetenz" in diesen Vergabeausschüssen sitzt.

Meine Vermutung:

Man hat ein knapoes Budget, was sowieso nicht reichen wird und vergibt nach dem Prinzip Hoffnung und Stoßgebet, dass schon alles funktionieren wird.

Anders dann auf dem Dorf. Bei uns fährt der örtliche Feuerwehrleiter E-Klasse. Als eine Neuanschaffung anstand hat man dann die Ausschreibung so passend gemacht,; dass er wieder eine bekam.
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