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Zitat von Matousek
Vom Terror zum Finanzrecht. Gibt es da Parallelen? 
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Eine Parallele tut sich auf, nämlich dass von offizieller Seite alles schön geredet wird.
Die ganze Politik zur Zeit, mit all ihren Auswüchsen, nutzt Schlussendlich nur 0,01% der Bevölkerung. Nach außen wird eine "Linke" Linie vertreten, in Wahrheit ist seit Schröder Neoliberalismus pur angesagt.
Sein wir doch mal ehrlich: Einwanderung über Asyl heisst wir bekommen zu 80% Zuwachs für den unteren Rand des Arbeitsmarktes.
Das nährt wieder die Unzufriedenheit auf allen Seiten. Unzufriedenheit führt zu extremen Handlungen, je nach kultureller Prägung.
Wenn in Deutschland schon zwei schwer integrierbar Gruppen leben, namentlich die Muslime und die Roma, dann muss der Staat, bevor er sich noch mehr davon reinholt, erstmal die bestehenden Probleme angehen.
Klassische Einwandererländer wie Australien wissen das. Kanada und die USA machen es ähnlich. Sind die undemokratisch?
Ich habe zur Zeit, wenn ich mal nachdenke, immer das Bild der 90er vor Augen, wo die linken Parteien so auf Helmut Kohl rumhackten. In Wirklichkeit aber war eine ganz andere Situation. Wir hatten eine starke Währung, die Menschen entsprechende Kaufkraft, und im Grunde "funktionierte" es.
Dass Deutschland damals der "kranke Mann Europas" War halte ich doch für historisch etwas falsch dargestellt. Klar,, man pumpte Unsummen in den Osten, der damals auch die Arbeitslosenstatistik verfälschte. Kluge Reformen blockierte Rot-Grün damals im Bundesrat. Ausserdem bezweifle ich, dass wir heute, wo ja alle Hartzer und andere prekäre Fälle aus der Statistik rausfallen, weniger Arbeitslose haben.
"Konservativ" sein wird von linker Seite ja gerne belächelt. Es heißt aber per Definition auch "bewahren" und Deutschland hat zwischen Adenauer und Kohl sehr viel gutes aufgebaut, was es zu erhalten gibt.
Wir sind kein Billigprpduzent und werden unsere Produkte nie über den Preis exportieren. Da ist immer einer billiger. Unsere Autos uns Maschinen werden gekauft weil sie besser sind. Und wenn unsere Währung deutlich aufgewertet würde, die Grenzen wieder besser kontrolliert würden und wir endlich mal wieder unsere Attribute, die uns weltweit einen hervorragenden Ruf brachten, mehr in den Vordergrund stellten,, dann ginge es auch für eine breite Schicht bergauf. Gewerkschaften sind nur noch Lakaien, die, geschmiert mit Guten Verträgen alles abnicken, Politiket haben nur noch ihr Pöstchen, mangels eigentlichem Beruf, im Sinn, wo sind wir denn?
Es wird keine 20 Jahre mehr dauern bis der Staat, bei all den kostspieligen Fehlleistungen, auch den Beamten massiv die Pensionen zusamnenstreichen wird.
Irgendwann wird es Google, Apple, VW, Facebook und anderen Global Playern so gehen wie von über 100 Jahren Sandard Oil in dem USA. Man kommt an einer Zerschlagung der Konglomerate auf Dauer nicht vorbei.
Und jetzt nochmal der Bogen zum Terror:
Wir haben weltweit ca. 1 Mrd. Muslime, die von Grund auf anders erzogen sind. Die Wahrscheinlichkeit, dass sich da ein IS entwickelt ist viel viel höher, als bei der ganzen restlichen Welt.
Nachdem man in den letzten Jahren den Nahen Osten ohne Not destabilisiert hat (Libyen, Syrien, Irak ging es unter den Diktatoren relativ gesehen gut), holt man sich das Übel nun ins eigene Haus.
Und hier spannt sich der Bogen zur Wirtschaft. Immer mehr immer gieriger.
Wir sind anders erzogen, aber ich könnte durchaus verstehen, wenn jemand, der jetzt bei VW fliegt, weil der Vorstand Mist gebaut hat, Gern Winterkorn eine Kugel verpasst oder jemand, der von einem guten Job in eine Leihfirma vom Jobcenter genötigt wird das ganze Haus in die Luft jagt.
Macht hier keiner aufgrund unserer Kultur. Andere Kulturen sind da anders.
Es ist die ganze Gemengelage, die die Situation so zum brodeln bringt.
Wenn ein Tischtennisverein nur noch für den Vorstand wirtschaftet und darunter sich Grübchen bilden, die überhaupt nicht harmonisieren, dann führt das unweigerlich ganz schnell zu massivem Theater. Auf Dauer knallt es da dann irgendwann.
Genauso ist das im Großen mittlerweile in Europa.