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Alt 17.01.2017, 15:54
User 17544 User 17544 ist offline
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Zitat:
Zitat von Jaskula Beitrag anzeigen
Diese vielen Verschlimmbesserungen wie Rechtschreib-Reformen, neue, x-mal vereinfachte Schreibschriften und Vermeidung von Negativ-Erlebnissen indem man Noten möglichst immer weiter in Richtung Rente verschiebt sind für mich alle zum Scheitern verurteilt, weil Bildung nicht am Reißbrett (neu) planbar ist.
Bildung ist m.E. ein Prozess über Generationen, bei dem man immer verbessern kann aber eben so, dass man Bewährtes und Bekanntes nicht zu stark ändert.
Das Ergebnis ist nämlich, dass Eltern ihren Kindern nicht mehr helfen können, Kinder nicht mal die vorhandenen Bücher lesen können, ohne durch immer andere Schreibweisen irritiert zu werden, Klassiker von Deutsch auf Deutsch übersetzt werden müssten etc. Ich glaube kaum, dass man so das allgemeine Niveau und die Kommunikation untereinander fördert.

Mensch Jaski, ich wusste gar nicht, dass du neben Genderexperte auch Pädagogikexperte bist

Hör mal lieber auf Kindern bei den Hausaufgaben zu viel zu helfen.

Ich kenne einen Vater mit drei Kindern, der vier mal Abitur gemacht hat

...und sich 'nen Goethe-Klassiker reinzuziehen bedarf eh 'ne Übersetzungs ins heutige Deutsch

Als ob sich vorher Sprache nie geändert hätte
Gut auf Latein ist da schon lange Zeit wirklich Verlass

Geändert von User 17544 (17.01.2017 um 16:08 Uhr)