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Die Simulationsergebnisse habe ich jetzt durch theoretisch berechnete Werte ersetzt (war doch nicht so schwer, wie ich zuerst gedacht hatte).
Diese bestätigen im Großen und Ganzen das, was die Simulationsergebnisse zeigten:
15-18 Prozent Rückgang der Ballwechsel bei 3 Gewinnsätzen bis 11 (kurz 11/3); 10-20 Prozent Zunahme bei 11/4 - jeweils bezogen auf die Fälle, wo ein Spieler nicht dramatisch überlegen ist.
Auf Anregung von Jens habe ich auch weitere Zählsysteme mit betrachtet. Auffällig dabei ist, dass das System 13/3 nahezu identische Spiellängenm liefert wie unser bisheriges 21/2.
Die Zahl der Ballwechsel bei 15/3 kommt dagegen fast an 11/4 heran (also: knapp daneben, Jens).
9/4 würde zu einer Verringerung der Ballwechselzahl um 3-8 Prozent führen - dies läge also näher an der bisherigen Dauer als 11/3.
Neu in der Betrachtung ist jetzt die Chance für den "Außenseiter", das Spiel zu gewinnen. Bei 11/3 ergibt sich eine geringfügige Erhöhung seiner Chancen, bei 11/4 eine minimale Verringerung. (Auch hier würde 13/3 das alte 21/2 am besten, d.h. mit den geringsten Unterschieden, ersetzen.)
Ein Spieler, der bei 21/2 eine 21%-Siegchance hat, hat bei 11/3 eine Chance von 23%, bei 11/4 von knapp 20%, das Match zu gewinnen.
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