Zitat:
Zitat von Noppenzar
Ich würde, an beiden Rändern, die Parteien solange zulassen, wie es irgendwie geht.
Die Vorteile:
Man hat sie offen im Blick. Die Mitglieder infiltrieren nicht die demokratischen Parteien oder gehen in den Untergrund. Jeder, der bei der NPD aktiv ist (oder auf der anderen Seite bei der Antifa) dürfte doch, durch seine Partei den Behörden bekannt sein.
Gleitet es ins extreme ab, wie bei der RAF, dann muss man natürlich irgendwann die Reißleine ziehen. Wäre die NSU, die ja im Grunde schon wieder erledigt ist, ähnlich gross wie die RAF gewordenen, dann wäre ich auch hier für ein Verbot des politischen Armes.
Aber so ist der offene Feind immer besser zu bekämpfen als der Heckenschütze.
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Viel wichtiger ist, Parteien wie die NPD vernichten an den Rändern Wählerstimmen, Stimmen die sonst weiter in die Mitte abdriften, die sonst, z.B die AfD, in eine stärkere Position bringen. Passt schon so das Urteil. Damit wird auch verhindert das ganz rechte Rand in die Nähe der Macht kommt. Und solange die 2 % NPD - Komiker ihr trostloses Nischendasein am rechten Rand führen, richten sie schon keinen größeren Schaden an. Die öffentlichen Kröten (1,5 Mio €) die dorthin hinfließen sind unter diesen Aspekten verschmerzbar. Das man sie dort auch auf dem Präsentierteller hat ist zudem wünschenswert, schlechter wäre sie verschwänden im Untergrund. Aller richtig gemacht vom Gericht, genauso sollte mit den Spinnern aus dem kommunistischen Lager verfahren werden, sonst sitzen sie bei den Dunkelroten und Grünen, und geraten so durchaus mal in Parlamente. Und das braucht kein Mensch. Ich bin überzeugt in Sarahs Truppe findet sich allerlei kommunistisches Altmaterial.
Ich sags ehrlich ungern, mich juckt es in den Fingern, erstmalig und wohl auch einmalig, exakt in der Mitte zu wählen, und dem Lindner meine Zusage zu geben. Hätte ich nie gedacht das es soweit mal kommen wird.