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Zitat von Matousek
Apropos Patriotismus. So lange Saive mir das 11 Punkteprogramm nicht auf Deutsch mitteilen kann, kann u. will ich ihn nicht unterstützen.
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Ich vermute fast, seine Wahl würde daran nicht scheitern.
Die Wortwahl "Table tennis first" ist nicht sonderlich glücklich. Ich dachte auch an "make table tennis great again" - den Vergleich mit einem verrückten Diktator hätte man eventuell vermeiden sollen.
Die Präsidenten vor und nach Sharara haben den Status quo nur verwaltet. Um etwas zu ändern, gehört insbesondere auch der Mut, sich unbeliebt zu machen, den Sharara hatte, was ihn unterm Strich zu einem hervorragenden Präsidenten gemacht hat. Ob Saive diesen Mut hat, kann ich nicht beurteilen. Ich hoffe aber, dass er - sollte er gewählt werden - nicht den Stillstand nur verwaltet.
Neuerungen finden 90% aller Spieler zunächst schlecht. Man hält gerne an alt bekanntem fest, was man schon immer kennt. So sinnvolle Regeländerungen wie die Zählweise bis 11 oder das Einführen von Timeouts wären nie möglich gewesen wenn man sich nur nach dem Willen der Mehrheit gerichtet hätte. Ob solche Sachen wirklich funktionieren, kann man vorher nie wissen. Das kann gut werden wie bei den beiden obigen Beispielen oder auch keinen Effekt haben wie der 40mm-Ball. Wichtig sind nur zwei Dinge: man muss es versuchen und man darf sich nicht von der Meinung der Mehrheit beeinflussen lassen und muss auch vermeintlich unpopuläre Entscheidungen treffen können, um wirklich etwas verändern zu können.