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AW: Stagnation – Umstellung auf kurze Noppen sinnvoll?
Umstellung auf kurze Noppen bedeutet natürlich auch Umstellung der Technik. Einfacher wäre es vielleicht, Du übst Schupfen am Tisch. Das hat den zusätzlichen Vorteil, dass Du bessere Winkel damit spielen kannst und die Gegner besser ausschupfen kannst. Dafür würde ich mir einen RH- Belag zulegen, der relativ schnittunempfindlich ist. Wie sich der Tackiness D da verhält, weiß ich nicht. Mein Armstrong Hikari SR7 55° wäre da beispielsweise einen Test wert. Kann selbst ordentlich Spin erzeugen, ist recht wenig spinanfällig, sehr kontrolliert (aber auch recht langsam) und z.B. beim Kontern und Blocken sehr präzise.
Wenn Du durch die Technikumstellung diese Vorwärts- / Rückwärtsbewegung einschränken kannst, stehst Du sicherer bei den offensiven Bällen und erreichst eine höhere Trefferquote. Und es ist im zunehmenden Alter auch kraftsparender.
Jetzt hast Du aber die Noppe schon gekauft. Wichtig ist halt von vorne herein, gerade auch mit der Kurznoppe, dass Du möglichst am Tisch bleibst und die Halbdistanz möglichst meidest.
Klar muss Dir sein, dass Du so oder so den sicheren Schupfball aus der Halbdistanz aufgeben musst, um voran zu kommen.
Wenn es ein genereller Wechsel des Spielsystems werden soll und Du vor Allem ein Block- und Konterspiel aufziehen willst, ist eigentlich auch Dein GPS falsch. Da kannst Du Dir ernsthaft Gedanken machen, ob Du die KN auf der VH spielen willst und auf der RH vielleicht sogar ein Antitop. Da bekommen die Gegner schon graue Haare, wenn Sie sich mit Dir einspielen. In meiner Liga spielt jemand diese Kombi äusserst erfolgreich. Auch gegen nominell deutlich Stärkere. Und der ist nur bemüht, den Ball im Spiel zu halten. Wenn man zusätzlich Druck macht, ist da noch einiges mehr drin.
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SL Tiger 1.8 / Andro TemperTech ALL+ / Armstrong Hikari SR7 55° 2.1
"If you open your mind too much, your brain will fall out" (Tim Minchin)
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