Zitat:
Zitat von Peter Igel
sagt wer?
Jemand, der nach Verbot der Glattnoppen keine Pille mehr auf den Tisch bekam und dann, als auch Nachbehandeln nix half, seine "Karriere" beendet hat?
Dopingverbot ist schon okay.
Wenn wir an solchen "Grundfesten" rütteln und sie in Zweifel ziehen, können wir den Laden hier dichtmachen.
Das hat auch was mit Ethik und Moral zu tun.
Beides mag nicht mehr viel zählen heutzutage, dennoch sind das Werte, die man nicht einfach ad absurdum führen darf, indem man sie an Sinn, Zweck und vor allem Kontrollmöglichkeit misst.
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Ich würde das blind unterschreiben, wenn dadurch den deutschen Athleten nicht ein unmöglich auszugleichender Nachteil entstünde. Es ist doch wie beim TT mit dem Tuning. Für die Top 20 in der Welt stellt sich ein Angestellter der Top-Firmen ins Labor und macht solange rum, bis der Schläger für Herrn xyz perfekt ist. Der stellt sich hin, spielt den Saubermann und lästert noch über Nation abc mit ihren "getunten" Schlägern, wo augenscheinlich der Mitarbeiter der Firma D. einen besseren Job macht.
Kommt nun ein Spieler der Top 100 gegen diese Leute muss er sein Material selbst tunen, was ja verboten ist. So spielen sie beide absolut dasselbe, der eine "legal", der andere "illegal".
Und das gleiche ist es bei anderen Sportarten. Ja, die Gesundheitsgefahr ist da, aber bei erprobten Produkten lange nicht so gefährlich, wie suggeriert. Epo ist mit ärztlicher Aufsicht beherrschbar, ohne drohen Schlaganfall und Herzinfarkt. Bei den Steroiden genauso. Schwarzenegger, Möller,Franco Columbu oder Louis Ferrigno sind an die 60/ 70 bei ordentlicher Gesundheit, Ausnahmen, die früh sterben gibt es natürlich. Meistens sind hier aber Mengen jenseits von Gut und Böse verabreicht worden oder ohne ärztliche Aufsicht konsumiert worden.
Und wenn es nur um die Gesundheit ginge müsste man den kompletten Leistungssport verbieten. Von der Belastung wurde das mal in Richtung körperliche Schwerstarbeit klassifiziert.
Da ist doch kaum einer dabei, der mit 50 noch keine Arthrose hat oder andere Schäden.
Für mich bleibt das verlogen. Es ist halt Unterhaltungsprogramm, wo dem Zuschauer etwas geboten wird unter, oft, Vortäuschung falscher Tatsachen.
Und jeder sollte sich selbst mal die Frage beantworten, was er tun würde, wenn er auf dem Sprung zum Topathleten ist, z. B. Schwimmer oder Leichtathlet und merkt, dass die gesammelte Konkurrenz nur besser ist aufgrund der medizinischen Abteilung.
Die Antwort kann nur sein mitmachen oder aufhören.
Gerade im Fussball dürfte man doch, aufgrund der immensen Summen an Geld, versucht sein das Maximum rauszuholen.
Zehn Jahre Knallgas, dafür nie wieder arbeiten müssen.
Wer würde da nicht überlegen?
So ehrlich sollte man sein!