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AW: Die heutige Jugend - die jüngere Generation heutzutage
Die meisten Jugendlichen sind doch heute auch ganz normal wie früher auch.
Was ich allerdings problematisch sehe ist die Fixierung auf die Leistungsgesellschaft schon ab Klasse fünf.
Mir erschließt es sich nicht, was es bringen soll ein Kind durch die Schule und Studium zu jagen, nur um hinterher reihenweise Fachidioten zu produzieren.
Die meisten Politiker und Eliten, die hier fordern sind doch selbst Juristen, Dipl-Kfm. oder Dipl.-Ing. Oft noch aus der Zeit mit zwei Jahren Bund/Zivildienst.
Hier kann es heutzutage zu einer Überforderung kommen oder zu Problemen bei den "weichen" Faktoren, sprich Empathie oder soziale Intelligenz.
Überspitzt gesagt: Was nutzt das ganze Fachwissen, wenn man nicht in der Lage ist ein einfaches Verkaufsgespräch zu führen. Facebook und Co. tragen hier auch viel zu mancher Schwäche bei. Man kann ewig überlegen, was man schreibt und bekommt, zunächst, keine Widerworte.
Hier liegt vielleicht ein Unterschied zu früher, aber da ist es an den Eltern hier über "echte" Kontakte Verhalten zu vermitteln.
Wer mehrmals in der Woche zum TT geht, der wird sich besser entwickeln als jemand, der nur in Chats und Online unterwegs ist. Und bei den meisten ist das ja auch der Fall.
Sport, Tanzen, Musikschule, Reiten, das ist doch die Mehrheit. Und klar wird auch mal heimlich mit 13 ne Flasche Wodka geleert. Das gehört alles zur Entwicklung dazu. Der kleinste Teil wird auch wirklich kriminell.
Man darf aber auch nie vergessen und das geht mir bei den ganzen Diskussionen um Demographie, G8 usw. immer ein wenig unter:
Das sind MENSCHEN und keine MASCHINEN. "Human Capital" braucht auch mal ne Pause und Erholung, um den Akku wieder voll zu machen.
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