Zitat:
Zitat von Kalle Krawinkel
Erst Brexit, dann Trump, nun Hain.
Man wird doch immer wieder überrascht.
In diesem Falle natürlich ausschließlich positiv…
Denn mit der langjährigen guten Seele des TTC Seligenstadt, Andreas Hain, hat der HTTV nun eine hervorragende Fachkraft zum kommissarischen Präsidenten ernannt, für den ich hier einmal eine Lanze brechen möchte.
Der HTTV kann sich glücklich schätzen. Er bekommt nun an der Spitze offensichtlich einen „ausgesprochenen TT-Experten“ in Sachen Rechtsprechung, Rechtsdrehung oder Rechtsbeugung. Jemanden, der jedes Schlupfloch in den Regularien traumwandlerisch sicher beherrscht und nicht zuletzt aufstellungstechnisch jeden Kniff kennt. Einfach einen Mann, dem man nichts vormachen kann.
Jemanden, der Vereinsarbeit von der Pike auf gelernt hat. Geschätzt auf Kreis- Bezirks- und Verbandsebene. Der für jeden Gegner immer ein gutes Wort übrig hat. Ausländische Spieler und sogar Nachwuchsspieler  immer und überall respektiert und zweifellos mit seiner freundlichen und zuvorkommenden Art, „an der Basis seinen Mann stehend“, in ganz Hessen als menschliches und sportliches Vorbild verehrt wird.
Es sei ihm ein glückliches Händchen in seiner verantwortungsvollen Position gewünscht!
Eines ist m.E. in der Zukunft auch sicher: Mit ihm wird dem HTTV ein Debakel wie die „causa TV Nauheim“ nicht mehr passieren. Denn dem neuen HTTV-Präsidenten macht man auf solch schwierigem Terrain sicherlich so leicht nicht mehr etwas vor.
Gruß
Kalle
  
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Ich möchte mit etwas Verspätung diesen hervorragenden Beitrag von Kalle würdigen.


Das Kompetenzprofil ist sogar noch erweiterbar:
Endlich mal ein Mann der TATEN. Jungen Gegnern gibt er gleich den nötigen Schliff, damit sie lernen, durch die tiefsten psychologischen Täler in Matches zu gehen und sich dort zu beweisen. Nachdem sie tausend Tiefen durchlebt haben, brauchen sie anschließend kein Bootcamp mehr (wenn sie den Schläger nicht vorher an den Nagel hängen).
Endlich bekommen die Vereine auch die nötige rechtliche Fitness. So können sie lernen, wie man einen richtigen Protest hätte einlegen müssen, nachdem sowas in 20 Jahren Tischtennissport vorher nie nötig war. Fairness-Rituale wie Schiedsrichteraustausch, Messungen der Lichtverhältnisse usw. kommen endlich auch im Amateursport an. Allerdings nur bei eigenem Rückstand. Die Sportart braucht ja richtige Typen, um sie attraktiver in der Öffnetlichkeit zu präsentieren und mehr Zuschauer in die Hallen zu locken. Nach solchen Erlebnissen haben sie viel über TT zu erzählen, werben auch bei anderen für unseren Sport und kommen garantiert wieder. Endlich werden die Vereinsfunktionäre fit im Sportrecht. Aber nicht nur da, manchmal dürfen sie sich sogar interdisziplinär im StGB weiterqualifizieren, wenn es z.B. um Nötigung oder freundliche "Einladungen zum zusammen vor die Tür gehen" geht.
Ja, da ist es für einen Verband schon gut, jemanden an verantwortlicher Stelle in den eigenen Reihen zu wissen, der mit allen Wassern gewaschen ist.
Auch hervorzuheben ist die feine und ausgewogene Trennung zwischen Verbands-, Geschäfts- und Vereinsinteressen.
Wir reden hier praktisch über die Reinkarnation des 5-3-1.
Spieler, Betreuer und Funktionäre sollen das Ziel einer guten Darbietung des Tischtennissports hochhalten, seine Integrität schützen und sollten nicht versuchen, die Elemente eines Wettbewerbs auf eine Art zu beeinflussen, die der sportlichen Ethik widerspricht. (Tischtennisregeln A+B 5.3.1)
PS: Wer hat eigentlich die Begnadigung des einen Nauheim-Spielers ausgesprochen (Strafordnung 2.8.1 i.V.m. Rechtsordnung 11.2-11.4)? Und vor allem warum?