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AW: Giftige Schnittabwehr nur mittels Handgelenkeinsatz möglich?
Da scheinen die Meinungen auseinander zu gehen. Ich bin mit circa 1950 TTR in der Landesliga als moderner Abwehr unterwegs.
Ich habe gegenteilige Erfahrungen gemacht, insbesondere auf "Heber" oder langsame, hohe Topspins. Wenn ich diese sogar noch in der steigenden Phase ziemlich aggressiv diagonal durchsäge, passiert danach wenig. Das hat durchaus mit "Zeitdruck" oder Entscheidungsnot zu tun.
Auch beim oben erwähnten Schupf vertrete ich eine andere Meinung, ich fahre besser wenn ich Maximalschnitt und Platzierung vor den frühen Balltreffpunkt stelle. Ein schönes Messer an die Grundlinie, danach einen halben Schritt nach hinten in die Diagonale um eine erwartete weiche Eröffnung mit ordentlich Schnitt abzuwehren.
Ich kann wenig zu deiner ursprünglichen Frage beitragen, da ich derzeit auch eher auf Sicherheit abwehre und mich noch nicht wieder mit solchen Feinheiten befasst habe. Grundsätzlich solltest du dich aber nicht zu sehr damit beschäftigen was laut Expertenmeimungen alles gehen sollte, sondern lieber rausfinden was am besten zu dir passt. Manche Abwehrer sind am unangenehmsten durch ihre Sicherheit, andere durch Schnittwechsel oder noch andere durch ihren Maximalschnitt. Gerade als Abwehrer solltest du einfach viel experimentieren, vielleicht führt dich anstatt des Handgelenkeinsatzes ja auch eine bessere Platzierung oder ein früherer Balltreffpunkt zum Erfolg. Gutes Gelingen!
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