|
AW: Leben nach dem Tod
Weiteres pro-Argument:
Wenn ein Mensch stirbt, ist sein Leben fragmentarisch (= bruchstückhaft) geblieben, vieles das er sich vorgenommen hat, hat er nicht erreicht. Hypotheken (Momente der Schuld) sind voranden, durch Taten, die er gesetzt hat oder durch Handlungen, die er untelassen hat. Mit anderen Worten, wenn ein Mensch stirbt, stirbt er ohne vollendet zu sein.
Es gibt zwei Konzepte, wie die Vollendung dennoch erreicht werden kann. Durch Gnade nach dem Tod, im Christentum oder durch eigene Leistung in Reinkarnationslehren. In Reinkarnationsvorstellungen vollendet der Mensch sich selbst, wobei ich mich frage, ob Vollendung aus eigener Kraft möglich ist.
Jedenfalls setzt Vollendung voraus, dass es nach dem Tod weiter geht.
|