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Alt 28.02.2017, 17:02
Zzangei Zzangei ist offline
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Zzangei trifft öfters den Nagel auf den Kopf (Renommeepunkte mindestens +100)Zzangei trifft öfters den Nagel auf den Kopf (Renommeepunkte mindestens +100)
AW: Vergleich: DHS Hurricane Neo 3 vs. Skyline Neo 3

Hab den jetzt 4 Stunden inkl. gewonnenes Punktspiel gespielt.

Die Beläge sind sich sehr ähnlich und technisch habe ich nichts umgestellt. Bei den einzelen Schlägen verhalten sie sich anders. Besser oder schlechter kann man nicht sagen...da gehts mehr um die subjektiven Vorlieben. Man wird weder großartig Punkte gewinnen oder verlieren, nur weil man jetzt von TG3 auf H3 umsteigt oder umgekehrt.

Ich versuchs mal auf den Punkt zu bringen:

Das OG beim TG 3 ist weicher und ich kann leichter Spin erzeugen beim Aufschlag und Schupf.
Grundsätzlich würde ich sagen, wenn man Gas gibt bei der Armbewegung, hat der H3 mehr Spinreserven, sowohl bei tangential getroffenen Bällen, als auch wenn man den Ball etwas eintauchen lässen und dann "rauszieht". Liegt wohl am strafferen OG.

Topspins:
- Bei der weichen Eröffnung auf US merkt man nicht wirklich einen Unterschied
- beim Nachziehen (tangential nach vorne), macht der H3 mehr Spin, mehr Bogen. Der TG3 dagegen macht bisschen weniger Spin, fliegt flacher übers Netz, mit mehr Tempo und sorgte eher für direkte Punktgewinne. Wenn der Gegner jedoch rankam, war der Topspin leichter zu blocken. Der H3 dagegen ist unwesentlich langsamer, macht aber mehr Bogen, was beim Gegner offenbar zu mehr Fehlern führt, auch wenn ich den Topspin nicht gut platziert habe.
- Beim Gegentopspin finde ich den TG3 klasse, weil der Ball einfach flacher aus dem Schläger springt und der Ball nicht zu lang wird. Gleiches gilt wenn man spinnige Eröffnungen des Gegners einfach wegklatschen will. Das ging mit dem TG3 viel einfacher. Das gilt für mich, der keine Landesligatechnik hat.
- wenn man den Ball jedoch in den Schwamm eintauchen lässt, was z.B. notwendig ist, wenn man weiter weg vom Tisch steht, weil man das Tempo braucht, geht der H3 mehr ab. Der produziert für den Gegner sehr verwirrende Spinbögen.
- Beim Block fand ich den TG3 wiederum angenehmer, direkter.

Die angesprochenen Unterschiede sind jedoch eher Nuancen und je nach Vorliebe nimmt man den einen oder den anderen Belag. Beide Beläge sind schnell und sehr spinnig.

Wer jedoch nah am Tisch steht und dort bleibt und den direkten Punktgewinn sucht, z.B. Eröffnung vom Gegner sofort gegenziehen oder mit schnellen flacheren, gut platzierten Topspins punkten will, sollte zum TG3 greifen. Eher für die kompromisslosen Spielzüge.

Der H3 dagegen ist variabler, wer sich öfters in der Distanz findet, gerne fette Bögen produziert und aus welchen Gründen auch immer auch Bälle, die unter die Tischhöhe fallen, zurückziehen muss/will, wird mit dem H3 mehr Möglichkeiten haben.

Mir macht der TG3 sehr viel Spaß, ich spiel nah am Tisch damit aber nur bisschen effektiver. Dagegen haben mich die Eigenschaften vom TG3 aus der Halbdistanz bisschen gestört, oder wenn ich den Ball erst erreichte, als er unter die Tischhöhe viel. Ich bin für ein Tischnahes Spiel leider zu langsam und da ich so beweglich bin wie ein LKW, werde ich nach dem Test beim H3 bleiben.
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