Ne, eigentlich teile ich deine Analyse weitestgehend. Ich fand die Formulierung in Zusammenhang mit der Kritik am radikalen Islam nur sehr geil
Aber ne Lösung an sich seh ich da trotzdem kaum. Sinnvoll find ich das, was ich heute gelesen habe:
http://www1.wdr.de/nachrichten/rhein...koeln-100.html
Also statt hier bestimmte Grundrechte einzuschränken (und dem Hetzer damit Munition für seine eigene Propagandamaschine zu liefern) die Demokratie stärken. Man muss bedenken, dass Erdogans Hauptträger jetzt, wo die Wirtschaft stagniert, seine gleichgeschalteten Medien sind. Da kann man sicher ansetzen.
Ansonsten kann man sicher auch viel über die Integration hier lösen. Wenn Mehmet trotz anständiger Noten auch die 30. Bewerbungsabsage bekommt (teilweise nur wegen des Namens), dann wird er sich schon langsam fragen, welche Gesellschaft ihn lieber haben will: Die deutsche oder die türkische.
Auftrittsverbote mögen bei Sachgründen sicher angemessen sein. Aber ein konsequentes Verbot, dafür aber Nazis und Antifa Straßenschlachten organisieren lassen? Halte ich für nicht vermittelbar.
Denke, das beste ist, sich auf unseren Rechtsstaat und unsere Gesetze zu stützen, und im Ton besonnen zu bleiben. In letzter Zeit kaufen die türkischen AKP-Politiker in deutschen Fernseh-Talkshows den deutschen Gästen nämlich regelmäßig den Schneid ab.