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Zitat von Morpheus
Aus aktuellem Anlaß bietet es sich ja an, hier mal speziell über glatte Noppen Erfahrungsberichte und Vergleiche abzugeben, da es einige neue Langnoppen gibt und man den behandelten Palio aufgrund Zulassungshickhack nicht mehr spielen sollte.
Der Joola Fakir scheint eine hervorragende Alternative zu sein, aber was wäre noch denkbar? Ich erwäge aber sogar einen Umstieg auf den TSP Curl P1 Bamboo, damit habe ich zwar nicht die Gefährlichkeit wie mit dem Fakir, aber maximale Sicherheit.
Ich habe die Erfahrung gemacht, daß ich umso gefährlicher meine OX-Noppe ist, desto weniger mache ich mit der Vorhand (Angriff), sondern ich versuche plötzlich (fast) den ganzen Tisch mit der Rückhand abzudecken und baue nur noch auf meine Noppe auf.
Während wenn ich eine harmlosere, aber dafür sichere Noppe spiele, dann retourniere ich sicher mit der Noppe, versuche aber viel mehr mit meiner Vorhand zum Angriff zu kommen.
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Ich habe seit gestern auch auf den Fakir umgestellt. Der Unterschied zum behandelten Palio ist wirklich nicht sehr gross. In der langen Abwehr konnte ich kaum Unterschiede feststellen. Ich empfand den Fakir als etwas sicherer, aber mit etwas weniger Schnitt auf Topspin. Blocken war wie beim Palio. Sehr sicher und gefährlich

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Negativ aufgefallen ist mir nur, dass ich bei starken Unterschnittaufschlägen in die Rückhand den Druckschupf nicht so gut einsetzen konnte. Ich musste dann richtig schupfen. Mit dem Palio konnte ich jeden Ball (fast) egal welcher Schnitt als Druckschupf spielen. Der behandelte Palio erschien mir noch glatter als der Fakir. Dafür war der Schupfball mit dem Fakir viel sicherer. Mit dem Palio sind normale Schupfbälle dagegen bei mir manchmal sehr hoch gestiegen.
Ich versuche den Belag so einzusetzen, dass sich der Gegner möglichst nicht darauf einstellt. Also viel varieren (Block, Abwehr, Angriff). Mein gestriger Gegner (ehemaliger Regionalligaspieler) hatte dann nach einiger Zeit in der ich fast nur Rückhand Block und Druckschupf gespielt habe den Dreh raus. Mir ist aber auch aufgefallen, dass ich meine an sich gute Vorhand selten eingesetzt habe. Ich habe dann versucht bei der Aufschlaganname mehr zu varieren und auf der Vorhandseite jeden längeren Ball konsequent mit Topspin zu retournieren. Dann lief es besser. Das Problem gegen gute Gegner ist, dass sie sich im nächsten Satz umstellen können. Deshalb möchte ich möglichst viele Varianten beherschen aber es bleibt noch viel zu tun.