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Zitat von DeViL
Die ganzen Rückzüge und Aufstiegsverzichte resultieren nur aus der perfekten Führung unserer Sportart.
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Hast du eine Begründung oder kannst den Zusammenhang erläutern? Und wer ist diese "Führung"?
Zu deinen Beispielen:
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Zitat von DeViL
Damen Bundesliga nur noch mit 7!!! Mannschaften, weil keiner Interesse hat.
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Was ist der Grund? Der Plastik-Ball, die Struktur-Reform unter der Bundesliga, dass nur noch bis 11 gespielt wird, der 40mm-Ball, dass die Beläge unterschiedliche Farben haben müssen...?
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Zitat von DeViL
Herren Bundesliga will auch keiner Aufsteigen (Liga wird vielleicht auch kleiner).
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Siehe oben, wobei hier ja eine andere "Führung" wirkt, da die TTBL eigenständig ist.
Zitat:
Zitat von DeViL
Bei den Männern nimmt spätestens ab der Oberliga aufwärts oft der Meister den Aufstieg nicht wahr, weil es keinen Sinn macht (Kosten, Fahrten, Identifikation, Zuschauer).
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Ok, dann spielen diese Teams halt nicht einer Liga die es früher gar nicht gab. Ist das ein Problem?
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Zitat von DeViL
Damen kriegen grundsätzlich kaum Mannschaften zusammen und dürfen ab der nächsten Saison bei den Herren mitspielen!
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Wenn die Damen grundsätzlich keine Mannschaften zusammen bekommen wie du selbst schreibst, was ist deine Alternative?
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Zitat von DeViL
Wie soll das z.B. manchmal mit den Umkleiden funktionieren, wenn es sich um eine kleine Halle handelt?
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Du hast Recht, es ist besser das zu verbieten, Problem gelöst... oder vielleicht nicht? Wie kann es eigentlich sein, dass Anges Simon bereits 2009/10 in einer Herrenmannschaft angetreten ist? War das der Anfang vom Untergang unserer Sportart?
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Zitat von DeViL
Wie soll bitte eine Frau mit z.B. 1700 Punkten gegen einen Mann mit 1700 Punkten gewinnen? In den meisten Fällen hat sie keine Chance.
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Ich halte es für sehr wahrscheinlich, dass es hier Unterschiede geben wird, da es bislang wenig Austausch gab, aber das wird sich dann angleichen - genauso gut oder weniger gut - wie es bei Verbandsgrenzen beobachten wird.
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Zitat von DeViL
Die Damen, welche untereinander spielen, behalten ihre Punkte und haben dann mehr Punkte als die "Männer"-Frauen, obwohl sie nicht besser sind!
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Das gleiche kann angeführt werden für Spieler die innerhalb eines (ggfls. zu hoch bewerteten Verbands) spielen vs. darüber hinaus antretende Spieler. Wo ist der qualitative Sprung der das bei den Damen zur Katastrophe werden lässt?
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Zitat von DeViL
Bälle: Z-Ball, Plastik Ball 1-Generation, Plastik Ball 2-Generation, aus einem Guss oder aus zwei Hälften. Dazu kommen die unterschiedlichsten Tische. Überall springen die Bälle anders...
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Das ist in der Tat ein Ärgernis, allerdings trifft das auf einige andere Sportarten auch zu. Um nicht auf andere Sportarten eingehen zu müssen: vielleicht bist du zu jung um das zu wissen oder hast es vergessen, aber die Unterschiede in den Spielbedingungen waren vor 20, 30 und mehr Jahren mindestens genauso groß. Bitte nicht missverstehen: das war auch damals ein Ärgernis, mir ist lediglich unklar, wie man das unter den Tisch fallen lassen kann. (Ich werden nie Altenas spiegelglatte Imperial-Tische aus den späten 70ern/frühen 80ern vergessen aber das schult halt auch ;-)).
Zitat:
Zitat von DeViL
Mannschaften die hoch wollen, sind zu 95% zusammengekauft und die zweite Mannschaft spielt meist auf Kreisebene. Wenn der Geldgeber einmal keine Lust hat, spielen die wieder KL oder noch tiefer.
Usw, usw...
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Worin besteht diesbezüglich die Schuld der "Führung" und was genau war "früher" (wann) anders?
Ich bin auch der Meinung, dass unser Sport mit einigen Problemen zu kämpfen hat. Aber die genannten Veränderungen sind doch nicht vom Himmel gefallen, sondern sollten Lösungen anbieten. Natürlich ist u.a. das schwindende mediale Interesse offenkundig (als ich Schüler war, wurden TT-Bundesliga-Ergebnisse sogar im Radio durchgegeben!). Es tut mir nur weh, diese für mich zusammengereimten Meckereien zu lesen die keinen eigenen Vorschlag enthalten. Um das klarzustellen: ich habe auch keine nennenswerte Funktionäraufgabe übernommen, bin aber sehr dankbar dafür, dass es diese Menschen gibt die ihre Zeit ehrenamtlich für unseren Sport einsetzen. Dass dabei nicht jede Entscheidung ein Volltreffer sein kann (und allein die Beurteilung schwerfallen dürfte, denn wo stünde der Sport wenn alle genannten Maßnahmen unterlassen worden wären?) liegt wohl in der Natur der Sache.
Viele Grüße,
Christian Franzel.