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AW: Gefahren für die Gesundheit durch Tischtennis?
Ich sage, dass sie nicht bewusst die Masse trainieren. Dass sie Kradttraining machen steht außer Frage. Nur ist ihnen dabei egal, ob da am Ende ein 40 oder 90cm Oberschenkel bei rum kommt.
Ich gehe davon aus, dass in China diese Grundlagen in den Phasen gelegt werden, wo sie sich auf Lehrgänge zurückziehen.
Das konnte man schön bei Wang Hao beobachten. Nach WM/Olympia regelmäßig völlig außer Form tauchte er ein bis drei Monate Anfang der jeweiligen Jahre nicht gross auf, um dann in, für ihn, Top-Form anzutreten.
Ich will damit sagen, dass die Methode, die zum Teil in Europa im TT genutzt wird, nämlich die harten Einheiten in allen Bereichen in Richtung des jeweiligen Grossereignisses zu schieben auch kontraproduktiv sein kann. Boll war da dann regelmäßig verletzt oder ausser Form, sprich einfach platt. Ein bis drei Monate weitet beim Weltcup dann immer in Höchstform.
Ergo: ein leistungsorientierter Amateur sollte die Phase von April bis Ende Juli nutzen, um seine körperliche Fitness aufzubauen.
Beim DTTB frage ich mich, wie das bei der Jugend funktionieren soll, die praktisch 12 Monate Wettkämpfe spielen.
Mmn. viel zu viel.
Bei der Schnellhefter widerspreche ich dir ja noch nicht mal. Im Post davor stand aber etwas von 1-3 wdh.
Wenn ein TT-SPIELER eine saubere Kniebeuge mit 100KG macht würde ich ihm Schnellkraft mit 20-30KG trainieren lassen. Dazu vielleicht den Sprung auf einen niedrigen Kasten mit dem Gewicht.
Bei zuviel Gewicht und einer daraus resultierenden unsauberen Ausführung sehe ich ein enormes Verletzungspotential.
Und mit China fällt mit persönlich der Vergleich schwer. Ich gehe wie gesagt davon aus, dass da nachgeholfen wird. Ein bisschen Propionat oder Deca lässt diese Umfänge viel besser verkraften und reduziert die Erholung auf ein Minimum.
In allen anderen Sportarten sind sie dafür bekannt. Warum sollte TT eine Ausnahme bilden. Getestet werden dürften sie im Zeitraum ihrer Abschottung eher nicht.
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