Finde ich nicht, nach jeder Runde wär grad so im Bereich des Erträglichen.
Aber mal im Ernst: das ist so ein Beispiel, an dem man exemplarisch gut aufzeigen kann, was das Problem ist: man hat seit vielen Jahren die Stelle des Internetbeauftragten. Warum missbraucht man den als Homepage-Hausmeister - einen sorry mit Verlaub Deppenjob - und nutzt die Stelle nicht zur Weiterentwicklung im Bereich neue Medien? Da muss sich einmal jemand mit der Thematik Ergebnisdarstellung im Internet beschäftigen, ein paar Leute einweisen oder selbst vor Ort sein und aus der Erwartung, die Ergebnisse einen Tag später hochzuladen und der aufkeimenden Kritik, dass es nach 3 Tagen immer noch nicht passiert ist, wird mit einem Aufwand, der gegen Null tendiert eine topaktuelle Ergebnispräsentation live nach jeder Runde.
Stattdessen wird aus einem mega-simpel zu lösenden Thema eine Diskussion aufgebaut, dass man meinen könnte, man müsste die Atombombe neu erfinden. Da frag ich mich seit Jahren: wenn im Verein ein Netz kaputt ist, gibt es der Gerätewart dann auch an den Kassierer weiter und alle beschweren sich, warum die Reparatur so lange dauert?
Simpelst zu lösende Probleme werden derart verkompliziert, dass am Ende immer ein armer Hanswurst darauf sitzen bleibt, der alles machen muss und sich alle wundern, warum es nicht funktioniert. Was genau ist eigentlich das Problem? Versteht man das Medium Internet nicht? Versteht man die Funktionsweise des Kanals E-Mail nicht?
Sorry, aber da fehlt mir jede Art von Verständnis und Mitleid! Um das zu lösen muss man nicht einmal das Thema neue Medien halbwegs verstehen. Man muss einfach nur verstehen, dass man jemand suchen muss, der halbwegs einen Plan hat und diesen Plan in die Tat umsetzen - wie in allen anderen Fachbereichen des Verbands. Wie bereits vorher schon erwähnt, hat dem Verband von TT-NEWS ein Angebot vorgelegen, dass die Unterstützung in mindestens 10 Teilbereichen rund um neue Medien KOSTENFREI angeboten hat. Man hätte nur sagen müssen: ok, macht mal! Stattdessen sind Rainer Kirsch und Ernst Niederweis auf sich allein gestellt und derart mit Arbeit überfrachtet, dass sie kaum noch klar denken können.
Wenn man es als Verband nicht einmal mehr schafft, die gebratenen Hähnchen, die an einem vorüber fliegen, einfach vom Himmel zu pflücken, sollte man vielleicht mal drüber nachdenken, ob Ergänzungswahlen wirklich der Weisheit letzter Schluss sind.

Bin gespannt, wer da noch groß mitarbeiten will. Wenn das die Arbeitsweise des Verbandes in den anderen Bereichen widerspiegelt, dann mal herzlichen Glückwunsch!
Dass der DTTB-Präsident auf einer STTB-Veranstaltung nicht sagt: ihr seid alles Flachpfeifen ist übrigens in der Tat ein vollkommen außergewöhnliches Lob. Als nächstes folgt die Nominierung für den Friedensnobelpreis.