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AW: Zeit: Roßkopf für Spielzeit-Begrenzung im Tischtennis
Ich schließe mich meinen Vorrednern an. Meiner Meinung nach sitzen diese Herren in ihrem Wolkenkuckuksheim und haben den Blick auf das Wesentliche völlig verloren.
Gerade die angesprochenen Herren bilden doch einen Zirkel, wo eine Hand die andere füttert.
Es gibt eine ganz einfache Lösung, wenn man das Spiel verlangsamen will:
Beläge maximal 3mm, extrem 2,5mm Gesamtdicke, dazu ausschließlich Vollhölzer mit einer Maximaldicke von 6mm.
Alternativ: Die Gesamtschlägerdicke darf 1,2cm nicht übersteigen.
Das entspräche in etwa einem Clipper mit 2 x 1,5mm Tenergy. Da nutzt dann auch der nächste Zaubertuner nichts mehr.
Das ist aber nicht gewollt. Ohne die Materialindustrie mit im Boot gingen den Protagonisten und ihren Organisationen doch Millionen verloren.
Dumm sind diese Personen aber gewiss nicht. Wir reden hier von drei der vermögensten Figuren im TT (Gäb, Roßkopf, Boll) und von Funktionären, die die Ochsentour nach oben durchgezogen haben.
Dabei sollten die Herren doch nicht jammern. Für die Größe der Sportart TT und die wenige Medienpräsenz ist immer noch extrem viel Geld im Spiel.
In 90% aller anderen Sportarten müssten Roßkopf und Boll sich nach der Karriere einen normalen Job suchen. Im TT haben sie den Luxus das tun zu können, worauf sie Lust haben. Arbeiten müssen die nicht mehr.
Da muss man doch auch mal dankbar und zufrieden sein.
Was sie anscheinend vergessen:
TT finanziert den Spitzensport zum Großteil durch die Basis, die regelmäßig ihre Sponsoren über Materialkäufe finanziert.
Ohne "positiv Bekloppte" wie Gstettner, Müller oder Familie Bohle gäbe es niemanden mehr, der den Lohn der Akteure bezahlt.
Und die kommen alle von der "Basis".
Und diese sollte man sich nicht vergraulen. Die Markenartikel haben sich, selbst unter Abzug der Inflation, schon erheblich verteuert.
100 DM für einen Belag?
200-300 DM für ein Holz?
Da braucht man sich nicht zu wundern, wenn man überwiegend Kinder der Mittel- und oberen Mittelschicht in der Halle hat.
Dazu die Überpräsenz des Fussballs, wo sehr erfolgreich den Kindern der amerikanische Traum "vom Tellerwäscher zum Millionär" verkauft wird.
Da muss man die Basis subventionieren, um die Zukunft des TT zu sichern.
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