Einzelnen Beitrag anzeigen
  #10  
Alt 05.04.2017, 11:16
Vintage Vintage ist offline
registrierter Besucher
Forenmitglied
 
Registriert seit: 15.03.2015
Ort: NRW
Beiträge: 133
Vintage ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt (Renommeepunkte ungefähr beim Startwert +20)
AW: Zeit: Roßkopf für Spielzeit-Begrenzung im Tischtennis

Zitat:
Zitat von Noppenzar Beitrag anzeigen
Ohne "positiv Bekloppte" wie Gstettner, Müller oder Familie Bohle gäbe es niemanden mehr, der den Lohn der Akteure bezahlt.
Frank Müller ist nach 3 Aufstiegen in 3 Jahren nun nur noch 1 Liga von der 3. BL entfernt und somit fast wieder zurück, Manfred Gstettner muss man hoffen das er dem TTC Grenzau noch länger erhalten bleibt. Grundsätzlich sollten sich hier solche Leute wie die von Dir genannten und es gibt sicher zig weitere, die in unterschiedlichen Ansätzen viel Geld in den Sport einbringen, die Spieler finanzieren - vor Ort dem Zuschauer Profitischtennis anbieten auch einbringen, pro und contra mitdiskutieren.

Aber zum Thema, wie Du schreibst handelt es sich bei den Genannten um gebildete Protagonisten, die eigentlich alle etwas von dem Business verstehen. Und das tun sie auch denke ich, das Problem ist das sie in einer reinen Profistruktur denken, weil sie dies tag-täglich erleben. Sie reisen von einem Top Event zum Nächsten, dies über Jahre, teils Jahrzehnte. Diese Veranstaltungen und deren Vermarktung sind in Ihrem Handeln omnipresent. In diesem Moment merken sie nicht das sie sich immer weiter von der eigentlichen Basis entfernen.

Es gibt viele Entwicklungen wo Reformen Sinn machen könnten, z.B. Verlangsamung des Spiels, sei es durch andere Materialien, Netzhöhe etc. Aber mit Tischtennis nach Zeit - wie eine Halbzeit im Fußball, auf die Minute planbar begibt man sich auf ein Terrain, welches die Identität der Sportart tangiert. Ich will hier gar nicht positiv oder negativ sprechen, ich glaube nur es ist ein Risiko ohne direkte Not. Tennis auf Zeit, würde genauso absourd klingen. Genauso wie Fußball bis eine Mannschaft 6 Tore geschossen hat. Es gibt zeitorientierte Sportarten und es gibt ergebnis-/punktorientierte Sportarten. Das sollte man nicht aufweichen.

Ich lasse mich überraschen wie dies weitergehen wird, allerdings glaube ich das es die Basis auf Jahre nicht betreffen wird. Vieleicht wird es irgendwann weitreichende Änderungen für den Spitzensport geben deren Umsetzung an der Basis, wo es nicht um TV-Zeiten etc geht, nicht geplant ist.
Mit Zitat antworten