@Fastest: Ich fordere gar nix! Ich mache mir lediglich Gedanken, was unsere Sportart ein wenig unkomplizierter - und damit vielleicht auch attraktiver - machen könnte.
Ich halte es insofern für möglich, eine Aufschlagregel in Worte zu kleiden, aufgrund derer es problemlos möglich wäre, den Unterschied zwischen falsch und richtig ganz klar festzulegen. Wenn ich bspw. frontal zum Tisch stehen müsste und dann noch 3 - 4 andere Dinge beachten müsste, dann wäre es schwieriger bis unmöglich, kriminelle Energie walten zu lassen. Wenn ich praxisnahe Menschen, die in der Theorie ebenfalls sehr bewandert sind, einen entspr. Entwurf ausarbeiten lassen würde und diesen nochmal 29 x von was weiß ich welchen Leuten überprüfen lasse, könnte das Ergebnis zufriedenstellender sein, als es die derzeitige Regel ist. Halte ich für möglich. Du nicht?
Da fällt mir der kürzlich verstorbene Kameramann Ballhaus ein. Der meinte sinngemäß, natürlich in einem völlig anderen Zusammenhang, dass er in Deutschland - egal bei welchem Thema - immer nur hört: "Geht nicht". Für ihn gab es aber kein "geht nicht". Auch deshalb ging er nach Hollywood. Was sein Schaden bekanntlich nicht war. Sorry, ich schweife ab. Ab 'n büschen hat das doch mit dem Thema zu tun...
Es geht ja auch nicht unbedingt darum, eigene Vorschläge zu unterbreiten. Aber einem Roßkopf aufgrund seiner Vorschläge Inkompetenz zu unterstellen, ist schon echt verwegen. Der Mann weiß besser als viele von uns, was diesem Sport gut tun könnte.
Oder die Netzerhöhung: Selbstverständlich würde die für längere Ballwechsel sorgen. Ginge ja nicht anders. Die Flugkurve müsste zwingend eine andere sein, als sie bis jetzt ist. Und wenn sich daran alle gewöhnt hätten, würden sie feststellen, dass sie den Ball nicht mehr so schnell wie bisher "töten" könnten. Zumindest nicht auf Profiebene. Es sei denn, der Gegner ist echt blind. Das dürfte aber mehr auf unserer Ebene anzutreffen sein.
Analog Tennis: Was das reine Tennis betrifft, sind die French Open imho deutlich attraktiver als Wimbledon. Warum? Längere Ballwechsel. Früher waren Breaks in Wimbledon verdammt selten. Warum? Weil's häufig genug Bumbum gemacht hat und es 40:15 stand. 3 Asse und 1 Doppelfehler. Ein Spiel wie Isner - Mahut wäre bei den French Open völlig ausgeschlossen gewesen. Attraktiv war es nicht. Lediglich außergewöhnlich.
Nicht immer so verbohrt sein, wenn sich zweifelsfrei kompetente Menschen (das ist ein Faktum, weil ich das so sehe...


) Gedanken über die Zukunft unserer Sportart machen. Noch viel mehr Gedanken wären sogar noch viel besser. Langt ja, wenn 3 Super-Gedanken übrig blieben, die dann durch die Gremien gingen. Meinetwegen auch 2. Die 23 gestrichenen Gedanken wären dann ladde.