Zitat:
Zitat von Allsquared
Ich habe diese beiden Beiträge herausgepickt, weil sie meiner Meinung nach schön zwei Seiten derselben Medaille beschreiben, und jeweils ein konkretes Match benennen.
Der erste Beitrag sagt "Tischtennis war damals unattraktiv, weil so viele einfache Fehler passierten."
Der zweite sagt "Tischtennis ist heute unattraktiv, weil immer sofort auf den dritten Ball angegriffen wird."
Beides hängt direkt miteinander zusammen. Je schwieriger Tischtennis ist, um so mehr "leichte" Fehler passieren. Je einfacher Tischtennis ist, um so leichter ist es, sofort anzugreifen.
|
Das soll jetzt nichts über die anderen Beiträge heißen (stünde mir ja auch nicht zu), aber über den Beitrag habe ich mich sehr gefreut. Ja, das ist tatsächlich nicht so ganz schwarz und weiß: ich beobachte gerade mit bestimmten P-Bällen die besonders rotationsarm sind, dass ein Eröffnungstopspin bei Weitem nicht mehr den Vorteil bringt, der früher offensichtlich war. Es geht sogar so weit, dass vielfach taktisch umgestellt wird und ein nicht hart gespielter Eröffnungstopspin sogar gerne provoziert wird um direkt "drauf zu gehen" - das gilt auch für (halb-)lange Aufschläge: früher war das im Grunde häufig ein direkter Punktverlust. Dennoch finde ich, dass dies im direkten Vergleich in Bezug auf die Attraktivität besser abschneidet: ein krachender Gegenspin auf einen Eröffnungstopspin vs. "Einnicken" eines missglückten Rückschlags oder Block über den Tisch hinaus...