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AW: Roßkopf für Spielzeit-Begrenzung im Tischtennis, Preuß für Netzerhöhung um 2-3 cm
Es ist ja nicht damit getan, Sendeminuten zu bekommen. Die EM, ich glaube 2008, wurde im Südwestfernsehen ausführlich übertragen. Die Quote war extrem schwach.
Seit Jahrzehnten versucht man, weitgehend erfolglos, irgendwie ins Fernsehen zu kommen. Es ist stets die gleiche Diskussion.
Offensichtlich ist Tischtennis aus den bekannten Gründen für das Fernsehen nicht geeignet.
Laut einem Bericht des Spiegel konsumiert kaum jemand Sportereignisse über das Internet. Livestreams richten sich ohnehin nur an Insider. Kurz- und mittelfristig bietet das Internet daher keine Lösung.
Peter Igel bringt es auf den Punkt: „Das wird nix; seht's endlich ein!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!“
Zum eigentlichen Thema. Wie hoch muss das Netz denn sein, damit längere Ballwechsel zustande kommen und wenigstens mehr Zuschauer vor Ort angelockt werden?
Macht man was, vergrault man die Aktiven. Die würden am liebsten nie was ändern. Macht man nichts, geht es weiter steil bergab. Denn eine Sportart, die in der Öffentlichkeit als unbedeutend und wenig attraktiv wahrgenommen wird, findet keine Funktionäre, Trainer, Betreuer, Aufsichtspersonen, „Hallenaufsperrer“.
Ich habe mehrfach erlebt, dass Vereinsfunktionäre zurücktraten, um dann wenig später bei Fernsehsportarten anzuheuern.
Die TT-Verbände/Vereine müssten, sollten, könnten….. Wenn sie denn jemand hätten, der es macht. Dann käme der Nachwuchs von alleine, auch ganz ohne Fernsehen.
Alles ist mit allem verbunden und begründet die Abwärtsspirale.
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Wenn Realität und Weltbild kollidieren, gewinnt meistens das Weltbild.
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