Zitat:
Zitat von 05er
Nur Bestandsschutz ist keine Lösung. Wenn nur die "alten" TT Spieler bestimmen wo es lang geht dann wird die Sportart für den Nachwuchs unattraktiver. Von daher sollte man für Änderungen offen sein.
Mein Problem mit den bisherigen Änderungen ist es, dass diese meiner Meinung nach nur aus wirtschaftlichen Interessen getroffen wurden und auch keine Wirkung gezeigt haben. Weder wirtschaftlich noch sonst irgendwelche.
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Na wenn du in jedem Verein dann die "alten" vergraulst, die da "verantwortlich" sind also als Vorsitzender Kassierer Kontakt zu Sponsoren usw...
1. Wirste dann in 90% der Vereine keine Jungen finden die diese "undankbaren" Jobs übernehmen wollen
2. Werden wenn du welche findest die den Verein gegen die Wand fahren oder das ganze nach einem Jahr hin schmeissen.
Ausnahmen bestätigen die Regel. Aber das ist meine Erfahrung aus den letzten Jahren wo öfter mal junge Leute Posten im Verein oder im Kreis übernommen haben bzw übernehmen mussten, weil die, die das schon seit Jahren machten keinen Bock mehr drauf hatten...
Du hast natürlich Recht, dass man TT für Jugendliche/Kinder attraktiver machen muss ABER
a) Man darf dabei die alten nicht vergraulen ..Alte Marketingregel. Es ist 10 mal so schwer/teuer einen neuen Kunden zu gewinnen wie einen alten zu halten
b) sollte man sich dann genau überlegen wie man das erreichen will/kann... Bestimmt nicht mit einem höheren Netz oder Aufschlägen die so schwierig sind (2m) dass der 8 Jährige Anfänger sie nicht schafft.
ZB Haben die Jugendlichen von heute weniger Bock auf Verpflichtungen. Sprich die alten Meisterschaftsspielstrukturen, wo man am bestimmten Samstag X um 14.30 irgendwo spielen MUSS., sind zb nicht mehr zeitgemäß. Auch gibt es da oft Zoff innerhalb der Mannschaft und auch leistungsmäßig oft keine Homogenität.
Da könnten zb mehr Turniere im Schweizer System nur für Jugendliche helfen. Wer spielen will und kann spielt, wer da nicht kann eben nicht. Man kann alleine hin fahren oder auch mit 3 Kumpels, die auch nicht im gleichen Verein sein müssen usw.