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AW: Roßkopf für Spielzeit-Begrenzung im Tischtennis, Preuß für Netzerhöhung um 2-3 cm
Ich möchte einige Dinge noch einmal einwerfen:
Bei einer Veränderung der Aufschlagregel ginge es nicht nur darum, "längere Ballwechsel" zu begünstigen, sondern auch darum, den Sport wieder ehrlicher und stress-/streitfreier zu machen. (Sind wir uns einig, dass der Aufschlag diesbezüglich ein permantenter Brandherd ist?)
Dass jede Regeländerung möglichst global, auf jedem Niveau bzw. in jeder Altersklasse funktionieren soll, ist richtig - und insbesondere wichtig, dass der Sport auch den jüngsten Spaß machen soll. Zu letzterem würde ich gerne festhalten, dass bei einer Änderung (wirklich nur z.B. durch den "2m-Ansatz") andere Dinge wegfallen könnten: wäre es dann noch wichtig, an dem nahezu senkrecht ausgeführten mindestens 16cm hohen Anwurf festzuhalten? Wie wäre es im Extremfall, wenn es außer der Entfernung zum Tisch keinen einzigen Streitpunkt mehr gäbe? Und wäre das nicht sogar in Summe motorisch einfacher als jetzt? Das sind einige Fragen, auf die auch ich ehrlich keine Antworten habe, aber interessant finde ich die Fragen dennoch.
Selbst wenn man mögliche Lockerungen außen vorlässt - und da ich das jetzt schon wiederholt gelesen habe - wie viele 8-Jährige schlagen im Moment absolut regelkonform auf (abgesehen davon, dass es vermutlich die meisten Erwachsenen auch nicht tun...)? Wer glaubt, dass ein 8-Jähriger der es schafft die aktuellen Aufschlagregeln alle einzuhalten, es nicht schaft, genau so schnell auch den 2m-Aufschlag hinzubekommen? Wir haben offenbar einen der das glaubt. Ich tue das jedenfalls nicht, kann aber selbstverständlich irren.
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