Zitat:
Von seinem Hotelzimmer soll Sergej W. online ein Aktienpaket von 15.000 Optionsscheinen für 78.000 Euro gekauft haben. Mitarbeitern der "Comdirect"-Bank war diese Transaktion aufgefallen und meldeten es der Polizei. Sie stellten eine Verdachtanzeige, da sie hinter der Überweisung Geldwäsche vermuteten. Die Optionsscheine finanzierte Sergej. W über einen am 3. April aufgenommenen Verbraucherkredit.
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Währe der Anschlag erfolgreich gewesen und mehrere Team-Mitlgieder des BVB dabei getötet worden, hätte Sergej W. einen Millionengewinn machen können. Nach Ermittlungen des Bundeskriminalamtes hätte er einen Gewinn von bis zu 3,9 Millionen Euro erzielt.
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Danke an die Comdirect-Bank für die Aufklärung des Falles.

Wahrscheinlich wäre sonst irgendein x-beliebiger Syrer als Terrorist verurteilt worden, großes öffentliches Händeschütteln und Haken dran.
Kann mir wer die Rechnung der Ermittler erklären, wie man mit 15.000 Optionsscheinen für 78.000€ knappe 4 Millionen verdienen soll? Irgendwas passt da doch nicht... Selbst wenn er den Put-Optionsschein mit einem Spread von 5000% für 5ct pro Stück nimmt zahlt er weniger als 78.000€ aber vielleicht mal die Millionengrenze. Nimmt er hingegen Scheine mit weniger Spread zu einem teureren Basispreis (hier ja anscheinend 5,2 wenn die Zahl stimmt? Kann doch nicht sein...) verdient er erst Recht keine 4 Millionen. Irgendwas passt da doch von den mittlerweile überall geteilten Zahlen überhaupt nicht, oder was verstehe ich falsch?
Bisher ist der Kurs im Vergleich zum Anschlag 'nur' um 5% gefallen und steht trotz CL-Aus über 5,3; da kann er seine paar Tausender von der Anklagebank direkt abschreiben.