Einzelnen Beitrag anzeigen
  #472  
Alt 24.04.2017, 08:08
Noppenzar Noppenzar ist offline
registrierter Besucher
Foren-Urgestein - Master of discussion **
 
Registriert seit: 08.04.2008
Alter: 49
Beiträge: 8.312
Noppenzar ist ein sehr geschätzer Mensch dessen Wort hier Gewicht hat (Renommeepunkte mindestens +250)Noppenzar ist ein sehr geschätzer Mensch dessen Wort hier Gewicht hat (Renommeepunkte mindestens +250)Noppenzar ist ein sehr geschätzer Mensch dessen Wort hier Gewicht hat (Renommeepunkte mindestens +250)
AW: Roßkopf für Spielzeit-Begrenzung im Tischtennis, Preuß für Netzerhöhung um 2-3 cm

Internet und co. sind eher ein Problem für Tischtennis und andere Randsportarten.

Jede Sportart lebt von ihren Stars. Im Tischtennis kannte eine größere Masse von Nichtspielern Roßkopf, Waldner und, mit Abstrichen, Boll.

Es war eine andere Zeit und die Sportler fanden in der Öffentlichkeit statt.

Und heute:

Das ganze geht doch sehr in Richtung "15 Minutes of Fame", sei es bei Olympia oder sonst im TV.

"Topmodel", "DSDS" und Konsorten rieseln die Masse genau so zu wie irgendwelche "Youtuber", die ihr Geld damit verdienen sich zum Affen zu machen.

Echte Stars gibt es kaum noch, außer im Fußball.

TT muss das Geld von innen heraus generieren, indem es den engen Kreis anspricht.

Bei den Künstlern sind die mit dem meisten Geld mittlerweile nicht mehr die, die die Singlecharts der Jugendlichen bestimmen, sondern die Schlagergarde oder Altbekannte DJ's.

Ein Jürgen Drews oder Costa Cordalis steckt sich mal locker 10 Tsd am Abend ein, genauso DJ'S wie Sven Väth oder Paul van Dyk.

In der breiten Öffentlichkeit finden die auch nicht statt, mobilisieren aber "ihre" Leute für ihre Veranstaltungen.

Eines Konsens durch die gesamte Bevölkerung erreichen, neben dem Fussball vielleicht noch Helene Fischer und Andrea Berg.

Aber sonst:

Der Rückzug auf das Wesentliche, das "eigene" Publikum mit attraktiven Veranstaltungen, da wird noch Geld verdient.

Und unsere TT-Stars sollten doch eigentlich ganz zufrieden sein. Man lebt fürstlich vom Sport und kann daneben ein normales Leben führen.

Ein Fußballer muss sich in Zeiten von Facebook, WhatsApp oder Instagram dreimal überlegen, wann er wohin geht.
Mit Zitat antworten