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AW: Allround-Störnoppe
Snooky hat schon Recht. Umstellung auf Noppen, um eine schwache Seite zu kompensieren, ist immer etwas kurz gedacht. Einfach weil die Umstellung bedeutet, dass man auch andere Schlagtechniken lernen muss. Bzw. auch seine Automatismen ausschleifen muss, z.B. bzgl. des Schlägerwinkels beim Block. Eine Umstellung ist zeitintensiv. Locker 6 Monate, wenn man regelmäßig trainiert.
Es kann aber sein, dass dem Kollegen diese Schlagtechniken - wenn er sie dann mal kann - leichter fallen und dass er mit wenigen Schlagtechniken schnell eine hohe Sicherheit bekommt und dann den Störeffekt der Noppe ausspielen kann. Im Prinzip muss es für ihn ja auch darum gehen, die Noppe zu nutzen, um seine VH in Szene zu setzen.
Ein weiterer Vorteil, wenn man sich umstellt: Man beschäftigt sich damit. Mit Technik. Mit Taktik. Das macht er jetzt wahrscheinlich eher nicht. Da spielt er seinen Stiefel runter und das war´s.
Der Dornenglanz ist glaube ich nicht so hervorragend zu kontrollieren und für den Einstieg ist da auch Frustpotenzial da, aber die Noppe belohnt einen mit wirklich fiesen Bällen. Schadenfreude garantiert.
Das Geld klingt nach schmaler Münze. Allerdings habe ich aber auch schon oft gelesen, dass die dünnen, weichen Noppen vom DG gerne mal brechen. Man muss da schon häufiger mal den Belag wechseln, als bspw. mit einem Feint Long 2 oder Dr. Neubauer- Produkten.
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SL Tiger 1.8 / Andro TemperTech ALL+ / Armstrong Hikari SR7 55° 2.1
"If you open your mind too much, your brain will fall out" (Tim Minchin)
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