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Alt 17.05.2017, 11:10
Martho Martho ist offline
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AW: Materialfrage 6: Holzhärte

Ich habe fur zehn jahre fast nur eigenbau holzer gespillt.

Klang beim balltippen hoher oder niedriger hat (nur) wert fur mich weil es nur etwas uber das grundtempo sagt. Nichts uber die schlagkraft stärke oder wie viel energy mann bei gewissem schlagdauerzeit uberträgen kann.
Fysikalisch heisst es P=E/T ...nicht E per sekunde obwohl mann P/T immer nach sekunde umrechnen kann oder auch stunden was aber nur von die realzeit T (beim schlagausfuhrung) ableiten wurde.
Ich finde es nicht ad absurdum das ich ein holz was mehr oder weniger flexibel ausfällt auch noch als elastisch swächer oder stärker spüren kann bei härtere schlage. schlagfrequenz : schlag zu zeit muss ich dann anpassen und daraus spure ich das. Das ist mein messung.
Du meinst nur das N> 1 gefragt ist um von frequenz sprechen zu können.
1/T = frequenz doch ? 1 schlag ist dann ft = T, die zeit welche ich brauche um ein holz elastisch aus zu nutzen.
Was ist dann das problem das die frequenz 1/T höher oder niedriger ausfallen kann bei unterschiedene schläge und oder holzer und oder
gesammtschläger ? Je kleiner T desto hoher P die durchslagskreft oder power (so lange ich diese power auch habe).
Ich bin fur mein fysikalische erfahrung doch nicht abhänging von was fur dich messbar ist ?
Steifheit und härte pro holz lassen sich technisch sonderlich sauber ausmessen. Im spil kommt das aber zusammen und da fehlt es an messungs möglichkeiten. Die gesamte spielkarakterisstik von holzer ist deshalb ziemlich komplex und nicht konstant weil die belastung mit drehmomente auswirkung hat,
Welche auswirkung das bei das carboflex holz von dir hat lässt sich deshalb noch ansehen und ist noch fraglich.
Jeder kann das fur sich selbst einschatzen.
Wenn du das als obsolete einschatzt wirkt das auch nicht bestimmt fur das vertrauen an dir und deine produkte,

Spielt ein schwereres exemplar von gleiches model sich dann anders weil die frequenzen niedriger sind oder weil es schwerer ist (und damit irgendwo etwas auch starker ausgefallen ist) was fysikalisch nun einmal mit ein niedrigeren frequenz-spectrum korrespondiert (weil irgendwo im holz ein mehr an holz-masse auch auf das ganze frequenzspectrum auswirkung hat und auf die mittelwerte wenn ein schicht schwerer ist) ?

Vor allem auch soll es meist ëlastisch stärker sein relativ zum gummi-masse (wenn das angenommen konstant ist) um die massa trägemomente von die gesammte blatt und belag masse vom schläger zum griff zu uberwinnen bei die reboundphase. Verzögerung beim zuruckholschlag und folgend die beschleunigung nach vorne haben die gleiche (pseudo-, dreh -) richtung fur das masseträgemoment. (Massa trägemomente kann mann bei laminate nicht vereinfacht ubersetzen nach druck und zugkrefte zwixhen aussen furniere wegen das die aussenfurniere auch zusammen gepresst werden und die kern auf druck belastet).
Das das grundtempo eher auch was höher ist bei schwerere exemplare (aber weniger als die durchschlagskraft) hat zu tun mit das ausgehend von erst holzfrequenzen bei messung ohne beläge zum gesamtschläger, die gesamtfrequenz doch höher ausfallen kann weil die beläge relativ weniger gummi-masse zum holz haben und deshalb auch weniger stark die holzfrequenz unter dem schamm senken lassen. Ist aber völlig abhängig wo die additionelle masse sich befindet. Sind schwere aussenfurniere verwendet und oder harterere oder dickere kern und oder sperfurniere ? usw..
Beläge sind fur die end-geschwindigkeit wichtig aber fur das grundtempo vom gesamten schläger wirkt ein mehr an gummimasse eher verzögerend aus und das senkt bei leichtere holz-exemplare dann starker je schwerer die beläge sind. Auch die frequenzmittelwert senkt starker.

Frequenzspectra zeigen nicht nur frequenzen auch volume pro frequenz.

Die frequenzmittelwert (welche das grundtempo bestimmt) ist deshalb nicht gleich an welche frequenz das höchste volume hat bei ein gewissen ballaufprall.

Geändert von Martho (17.05.2017 um 11:17 Uhr)
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