Zitat:
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Zitat von DOSO
Gestern habe ich meinen Scalpel erhalten und auch gleich damit trainiert.
Was mir aufgefallen ist: Die Beschaffenheit des Gummis ist sehr spröde und hart.
Ein Mannschaftskollege ist mit seinen Wurstfingern im unteren Bereich über die Noppen gefahren und es sind gleich mind. 10 Stk. ausgebrochen.
( zum glück nicht mitten in der Schlägerfläche )
Ich denke aber das dies nur ein Problem bei seitlichem Druck auf die Noppen ist... hoffentlich.
Außerdem riecht der Belag komisch ( Verbrannt? Gebacken ? )
Spieleigenschaften: ( auf Matsushita Pro Model )
Im Vergleich zum Palio/Fakir ist das Spielgefühl, aufgrund der harten Noppen sehr direkt. Insgesamt ist der Belag nach kurzer Eingewöhnungszeit jedoch sehr kontrolliert. Die Schnittumkehr ist ähnlich stark wie beim Fakir.
Block am Tisch: geht hervorragend --> der Ball kommt mit viel Schnitt zurück und springt kurz und flach ab. Sehr schwierig nachzuziehen.
Druckschupf: war für mich etwas problematisch, da die Fehlerquote bei mir im Vergleich zum Fakir höher war ( für´s erste Training trotzdem ok )
Aufgefallen ist mir hier die extreme Schnittumkehr auf Unterschnitt.
Der gleiche Trainingspartner, der mir diese Bälle mit dem Palio abschiessen konnte hat alle über den Tisch gesemmelt...
( Erinnert mich an alte Zeiten mit Grass Spezial )
Lange Abwehr: Schnitt auf Topspin mittelprächtig. Gut ist jedoch das meine Trainingspartner den ersten Top nicht so hart spielen konnten wie es mit dem Palio der Fall war. Komischerweise hatte ich einige Bälle dabei in denen extremer Schnitt war ( ich bin aber noch nicht dahintergekommen mit welcher Bewegung ich diese Bälle spielen kann )
Insgesamt ist der Belag, zusammen mit dem Fakir, wohl momentan die beste Alternative zum Palio be.
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Hier mein erster Trainingseindruck:
mein Holz: Yasaka Sweeper(also eher weich)
Scalpel OX rot
Erst mal das Positive:
Abstechen am Tisch gelingt mit diesem Belag sehr leicht und der zweite abgestochene Ball entwickelt meine Meinung nach mehr US als ein mit dem Palio Blue Edt. gespielter. Auch hier kann ich ein plus an Sicherheit zugunsten des Scalpel bescheinigen.
Aufschlagannahme ist ein Traum! Das ist nicht nur Schnittumkehr, hier ist alles anders. Solche Flugbahnen vor allem auf Überschnittangaben hat man selten gesehen.
Blockbälle fallen extrem kurz aus und springen auch sehr flach ab.
Schnittabwehr: Die Bälle kann ich mit meiner Bewegung erstaunlich flach halten, habe allerdings das Gefühl das ich mit dem Palio oder sogar Friendship 837 0.5 mehr US hineinbekomme. Vielleicht erbarmt sich Büffelschnitt mal wieder zu einer Trainingseinheit um diesen Bericht zu komplettieren.
Angriff: Schlägerblatt nach hinten auf und druff. Klappt sehr gut bei US. Bei Spinbällen ist starker Handgelenkeinsatz wichtig, ohne den geht gar nichts.
Negativ:
Das allergrößte Manko und für lauffaule Spieler wie mich ein KO- Kriterium ist, kommt man mit dem Schläger nicht direkt hinter den Ball(und steht logischerweise auch hinter dem Ball) ist der Ofen aus. Egal welche Art von Spin, Schnitt oder was auch immer, ich habe noch nie Bälle unter meine Tischseite gespielt. Diese Erfahrung wurde mir erst gestern Abend zuteil. Vielleicht komme ich ja noch hinter das Geheimnis und alles wird gut.
In diesem Sinne....Störeball!!!
m2b
ps: die Noppen brechen wirklich leicht raus, allerdings mußte ich dabei einen Druck auf die Belagreste ausüben, welcher garantiert nicht von einem TT- Ball ausgehen wird!