Zitat:
Zitat von Noppenzar
Ein "stuhlkreis" oder ewige Diskussionen haben noch keinem Schüler mehr beigebracht.
Mir waren diejenigen mit ordentlichem Frontalunterricht, wo man auch was gelernt hat. Nichts ging mir mehr auf den Sack als Gruppenarbeit, wo zwei Leute was konnten, drei mitgeschwommen sind und die schwächsten nur störtem, weil sie sowieso nichts kapierten.
Und so etwas kam immer von en von mir beschriebenen Typ Lehrer.
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Jetzt wagst du dich aber auf ein Terrain, wo du dich offensichtlich gar nicht auskennst. Und das riechen so Leute wie Danielson
Ich find's interessant, hier deine Positionen zu Politik und Gesellschaft zu lesen. Sehr bereichernd, auch wenn ich in vielen Punkten deine Ansichten nicht teile.
Kurz zum Inhalt: Die Erziehungswissenschaft funktioniert nun mal nicht so, dass Herr Noppenzar am Ende den Unterricht so serviert bekommt, wie er ihn gerne hätte.
Wir haben eine demokratische Grundordnung, die vorschreibt, dass jedes Kind Recht auf individuelle Förderung hat. Ziel des Unterrichts ist es, nicht nur 10% der Klasse auf ein maximales Niveau zu bringen, sondern möglichst viele auf das, das der Lehrplan vorschreibt.
Seit Jahren ist die Bildungspolitik jetzt im Zeitalter der Kompetenzorientierung. Natürlich hat Frontalunterricht an den Schulen seinen Zweck - aber immer im Rahmen eines planvollen Unterrichts, in Verbindung mit den anderen Sozialformen. Gerade was Kompetenzen angeht, kommt man NUR mit Frontalunterricht eben nicht weit.
Unwissen mit politischen Thesen zu verknüpfen passt irgendwie nicht zu dem Anspruch, den du sonst vermittelst.