Zitat:
Zitat von mission2b
Die Frage ist eher wie lange die Bälle das Aushalten bis die erste Veränderung am Material auftritt.
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Das kann man sich ganz einfach überlegen:
1. Bei tiefen Temperaturen werden (fast) alle Materialien spröde. Das gibt sich aber beim aufwärmen wieder, solange man nicht mit einem kalten Ball spielt hat das alleine keine Auswirkungen.
2. Das Material vom Ball zieht sich zusammen. Sollte bei so kleinen Bällen keinen großen Effekt haben.
3. Die Luft im Ball zieht sich zusammen und erzeugt dadurch einen Unterdruck. Das kann in Verbindung mit 1. zu Rissen oder Einbeulen (halte ich für unwahrscheinlich) führen. Wenn die einmal entstanden sind ändert sich aber bei halten der Temperatur über einen längeren Zeitraum nichts, solang man keine Beanspruchung von außen hat
4. (das halte ich für den relevanten Punkt) Durch wiederholtes Abkühlen und Aufheizen vom Ball erzeugt man Druckwechsel im Ball, die bei jedem Abkühlen neue kleine Risse erzeugen, wodurch die Haltbarkeit vom Ball runtergeht. Was der Hersteller mit nicht unter 10°C lagern vermutlich meint, ist also die Bälle im 10°C kalten Nebenraum zu lagern und 2 mal die Woche in der 20°C warmen Halle damit spielen.
Die Effekte gelten für Zelluloid übrigens genauso.