Zitat:
Zitat von Noppenzar
Ich sehe zwei Möglichkeiten etwas aufzuholen:
Schulabgang mit 16, drei bis vier Jahre "knüppeln" und wenn es nicht reicht, dann zurück am die Schule.
Das ist der Weg, den Boll, Ovtcharov und Süß gewählt hatten.
Variante 2:
Abitur um mehrere Jahre strecken, dafür früher mehr machen.
Man muss aber auch dazu sagen, dass es auch immer an der Mentalität des Spielers hängt.
Duda hat mit seinem 8-10 Stunden Programm täglich im Juniorenalter als Profi nochmal riesige Fortschritte gemacht.
Franziska ist dagegen im Verhältnis zur Jugend stehengeblieben und bleibt eine schlechte Kopie von Timo.
Baum, nach Timo der talentierteste Spieler hat andere,, wichtigere, Sorgen.
Ein Spieler muss also auch für den Erfolg "brennen".
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es wäre die softversion, ein klein tacken besser als die aktuelle realität aber es wird nachhaltig nicht reichen um an der absoluten spitzen signifikant was aufholen zu können.
von daher plädiere ich für eine radikalversion. chinesische verhältnisse werden wir hier nicht erschaffen können, das ist klar, aber ich würde richtige tischtennisinternate einführen (die sich tag und nacht nur mit tt befassen, nicht nur ein paar stunden) durchaus im trainerbereich auch mit mehr chinesen, denn von den besten getrimmt zu werden ist immer ein unschätzbarer vorteil. die finanziellen stützen müssten dann natürlich von oben herab greifen dafür, das ist klar.
das duale förderssytem und tischtenniszentren des dttz oder das in ochsenhausen reichen dafür natürlich absolut nicht.
die sollten von klein auf lehren und talentierte dahingehend fördern bzw auch zu entlasten was das schulische angeht um den spitzensportstrukturen gewachsen zu sein.
im schlimmsten fall ists halt dann ev auch mal die baumschulurkunde aber wenn eine große karriere folgen würden würd sies auch nicht mehr tangieren. und wenn sich großes andeuten könnte würde ich sogar ab klasse 5 oder 6 die schulpflicht per sonderregel entfernen. dann können sie lesen und schreiben und wissen das grundsätzliche sollte reichen um nicht komplett zu verdummen und könnten fortan das pensum der chinesen der fahren.
und da würden ja ohnehin nur ganz wenige hängen bleiben, und die müssen es natürlich auch erst noch wollen, also ein gewisser mut würde natürlich schon auch dazugehören, aber die gesamtstrukturen würden es dann jedenfalls hergeben, aktuell nicht. aber meine güte deutschland würde deswegen net verblöden und selbst wenns in die hose gehen sollte, ja mai, in deutschland wird keiner hunger leiden müssen, etwas unternehmerisches risiko gehört natürlich schon immer dazu ...da gehts ja auch lediglich um die absolute spitze und die müsste wie gesagt auch noch früher gefördert werden, sonst ist der rückstand nie mehr aufzuholen.
muss nicht gleich wie bei harimoto sein, er wird nicht umsonst als jahrhunderttalent von vielen seiten gepriesen, aber eine super karriere auf dem reißbrett geplant könnte durchaus mitunter mal die folge sein und so würden wir den anschluss nach ganz oben nicht immer weiter verlieren. ich denke, dass wir nur so japan eines tages mal wieder überholen könnten, die schon schwer aufgedreht haben und auch deutlich mehr finanzreserven als wir besitzen.
china wird natürlich niemals zu packen sein. das ist von der gesamtkonstitution her total unmöglich mit ihrer schlichten einwohnerzahl, staatlichem system, finanzzuschüssen, kultur mentalität, aber auch purem fachwissen. dafür ist auch bei uns in der kultur der fussball zu dominierent und in china das tischtennis von der gesamtgesellschaftlichen bedeutung her.