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AW: Vereinbarkeit von Schule und Tischtennis im Profisport
Was für eine Diskussion :-p.
Jeder Spieler, der auf Profinieveau spielt, hat doch im Endeffekt ausgesorgt: im sportlichen Bereich -> Spieler-, Trainer-, Berater-Laufbahn (bzw. alle möglichen Funktionen in nationalen und internationalen Verbänden usw. stehen offen). Das ist doch in anderen Sportarten auch so, wobei man natürlich im Gegensatz zum Fußball finanziell kleine Brötchen backen muss.
Hauptsache, man kann vom Sport leben und ist zufrieden mit diesem Beruf bzw. hat Spaß am Sport. In welchem Beruf kann man diese Zufriedeneheit noch erlangen, dass man sein Hobby zum Beruf macht.
Wenn mir jemand gesagt hätte, ich solle meine Schullaufbahn verlassen und erhalte dafür eine Job-Garantie in einem Bereich, der mir Spaß macht, ich hätte auf die "Bildung" bzw. den "Bildungsweg" keinen Wert gelegt (zumindest weniger).
Außerdem lässst sich Bildung bei uns immer "nachholen". Es gibt so viele Beispiele in der Sportwelt dafür, dass Sportler "verspätet" dies und jenes im Bildungsbereich nachgeholt haben, dass ich da keine Nachteile sehe. Wer Sportler mit Zukunftsperspektive ist, der sollte seinen Fokus ruhig auf diesen Weg legen.
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