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Alt 08.06.2004, 08:37
User 1878 User 1878 ist offline
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AW: Dr. Neubauer Scalpel

Gestern zweiter Versuch mit dem Scalpel, insofern für mich ganz aufschlußreich, als ich zwei Schläger dabei hatte, bei denen sich jeweils nur der RH-Belag unterschied.
Holz: Re-Impact T3 Standard
VH: Yasaka XTend 1,8mm
RH: Scalpel bzw. Fakir ox, jeweils schwarz

Nachwievor behaupte ich, der Scalpel ist einer der LN-Beläge mit der besten Schnittweiterleitung. So ist bereits im ersten Block oft genug drin, dass der Gegner ablegen muß (Spielstärke der Gegner gestern ca. LL Mitte). Der Scalpel ist sehr kontrolliert, kaum ein Ball verspringt. Mal in die lange Abwehr gedrängt, kann man flach und mit ausreichend Schnitt agieren.
Letztlich also eine Bestätigung dessen, was ich bereits nach meinem ersten Versuch hier gepostet habe.

Dennoch werde ich den Belag nun ad acta legen. Begründung:
Auch beim gestrigen Training gelang es mir nicht, halbwegs aggressiv zu schupfen. Das blieb den gesamten Abend lang ein Glücksspiel.
Die entscheidenden Bälle auf der RH sind für mich aber nunmal der Block und ein aggressiver Druckschupf mit möglichst guter Plazierung.
Dies kann ich mit dem Fakir deutlich besser.
Vermutlich ist das eine Frage der Gewöhnung und Anpassung, die ich mir aber kruzfristig nicht zutraue.
Wenn ein Schupf/Druckschupf kam, war er ganz hervorragend. Hier bestätigte sich das was ich beim Block bereits sagte, dass nämlich die Schnittweiterleitung zum besten gehört, was LN zu bieten haben.

Fazit:
Ein sehr gefährlicher LN-Belag, für Störspieler am Tisch zusammen mit dem Fakir erste Wahl, unter Umständen Technikanpassung notwendig.

Gruß Tom
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