Zitat:
Zitat von Jeff der Busfahrer
Irgendwie hat das Zhang Jike am geschicktesten gemacht. Er stellt sich an den Tisch und gibt noch im ersten Satz auf..........................
|
Zitat:
Zitat von crycorner
Nein, der hat da gar nicht mitgemacht.
Was wäre das denn für eine hirnrissige Aktion gewesen? Heimlicher Boykott? Wenn man boykottiert, dann öffentlich. So wie die drei anderen das gemacht haben.
|
Zhang Jike hat das schon am geschicktesten gemacht. Der wurde von seinem persönlichen Trainer (der ein Rivale von Liu Guoliang und Qin Zhijian ist) gewarnt, dass Zhang Jike selber plötzlich zum Thema wird, wenn er sein Spiel gewinnt und die anderen drei nicht zu ihren Spielen antreten. Wenn Zhang Jike dann auch nicht antritt, sitzt er mit den drei anderen in einem Boot, aber man stelle sich das mal vor, wenn er als einziger antritt und gewinnt. Dann wäre das chinesische Team auch in aller Öffentlichkeit gespalten gewesen, was es intern sowieso ist, und das Thema Zhang Jike wäre von allen Seiten groß diskutiert geworden, Streikbrecher, usw.
Zitat:
Zitat von Jeff der Busfahrer
Was mich bei der Sache brennend interessiert, ist der Grund, warum Liu wegbefördert wurde. Muss ja einen besonderen Grund dafür geben. Liu hat eine Ära der Überlegenheit geprägt, die es vorher in dem Maße glaube ich nicht gab. So jemanden lässt man arbeiten, bis er vom Stuhl fällt.
War er auch in irgendeine Spielschulden- Affäre verwickelt oder hat er kritik am System geübt? Es muss ja plötzlich und für die Spieler nicht nachvollziehbar gewesen sein. Sonst hätten die ja nicht boykottiert.
|
Intern gibt es schon eine ganze Weile einen Machtkampf und nicht nur auf der Ebene, sondern auch auf einer höheren Ebene zwischen Cai Zhenhua und einem Sportminister für Gesamtsport in China.
Das mit Kong Linghui war ein willkommener Anlass, so ungefähr dass Liu Guoliang seine Truppe nicht im Griff hat und das Ansehen des chinesischen TT beschädigt wurde, deshalb wurde er auf einen bedeutungslosen Vizepräsidentenposten gesetzt.