Zitat:
Zitat von Lemmyfan
In Stichpunkten kann ich ja mal versuchen es dir zu erklären. Nur so zur Info.
Neoliberalismus ist:
1. Umverteilung von "unten" nach "oben"
2. Privatisierung und Deregulierung
3. Entsolidarisierung
4. Marktlogik
5. Blinder Wachstums-**Fanatismus
6. Antidemokratischer Grundton
7. Autoritär**repressive Tendenz
8. Tendenz zu oligarchisch**plutokratischen Strukturen
9. Verfolgung des Ideals eines ordoliberalen "Nachtwächterstaats"
10. Einseitige Fokussierung auf „Leistungsträger“
11. Überwachung und Kontrolle
12. Negation des Rechts auf staatliche Versorgung
13. Flexibilisierung des Arbeitsmarktes
14. Rein formale Chancengleichheit
15. Alternativlosigkeit („Sachzwänge“)
16. Mediale und akademische Hegemonie
17. „Gewinne privatisieren – Verluste sozialisieren"
18. Fokussierung auf indirekte Steuern und Abgaben
19. Einfachheit
20. Perfider Umgang mit Kritik
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Peter hat Recht. Hochgradig tendenziös...
Der Neoliberalismus hat uns überhaupt erst zur sozialen Marktwirtschaft verholfen, auch wenn jetzt gerne Anderes behauptet wird.
Die 20 Punkte oben sind zum Teil eine Frechheit gegenüber den informierten Menschen und extrem populistisch. Was da steht, hat mit der Realität nur sehr wenig zu tun, auch wenn einzelne Punkte ansatzweise berechtigt sind.
Lemmyfan, als Du gefragt wurdest, was Neoliberalismus denn heißt, wurdest Du darum gebeten, zu zeigen, dass Du die Theorie und deren praktische Umsetzung in unserem Staat verstehst. Mit all ihren positiven und negativen Seiten. Du wurdest nicht darum gebeten, irgend eine unreflektierte 20-Punkte-Liste eines Neoliberalismus-Haters aus dem Internet zu kopieren und hier einzufügen.