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Zitat von pibach
Versuch mal den Schlag ohne Belag, also nur das Holz. Sollte, wenn Dein Messaufbau in der Lage ist, die Kontaktzeit zu erfassen, deutlich kürzer sein.
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... wieso sollte die Kontaktzeit deiner Meinung nach deutlich kürzer sein? Das dünne Schlagholz in der Hand ist keine Marmorplatte oder massive Tischplatte, wie in den dokumentierten Versuchen. Und was wäre nach deiner Erwartungshaltung zunächst "deutlich kürzer" ausgedrückt in ms?
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Zitat von pibach
Der Spieler muss seinen Bewegungsablauf, Krafteinsatz und Timing darauf einstellen, um diese Resonanzen zu koordinieren.
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... natürlich muss ein Spieler alles mögliche koordinieren, aber das kann er nicht in der Zeit des Ballkontakts machen, der Bewegungsablauf muß schon vorher vom Gehirn "abgefeuert" worden sein. Es muß eine günstige Bewegung sozusagen dann schon vorausberechnet haben.
Die Spekulationen und Analogien zum bespannten Tennisschläger lasse ich persönlich nicht gelten, sie sind hier
off-topic.
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Zitat von pibach
In wie fern da Sensorik und Motorik sowie Nervenimpulse und Verarbeitung im Gehirn zeitlich zusammenhängen, ist schwierige Frage, (...)
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... nicht unbedingt, wenn ein Nervenimpuls aus deiner Hand aufgrund der begrenzten
Nervenleitgeschwindigkeit die Steuerzentrale nicht rechtzeitig erreicht, ist der Zug abgefahren. Gleiches gilt für den Rückweg.
PS: Das "Wegebild" von Frosch ist dann aber viel zu vereinfacht, denn Kräfte wirken an verschiedenen Raumpunkten gleichzeitig, wenn der Ball sich beim Kontakt abplattet. Dadurch verändern sich bewegte Schwerpunkte und Rotationsenergien um diese veränderlichen Schwerpunkte herum. Es wären dann vielmehr Kontaktwege im Plural und nicht nur eine einzige Wegelinie, entlang der eine einzige Kraft wirkt. Und wie schonmal von einem anderen Teilnehmer gesagt, einfache Modellvorstellungen gibt es auf der Welt viele, aber ohne experimentelle Überprüfung ist das nur Software ;-)