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Zitat von Spinbreaker
Warum sollen Trainer der Teams nicht am Preisgeld des Teams beteiligt sein? Deutsches Denken, das ist in Asien anders, da sind die Trainer wichtiger als die Spieler.
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Ja, je mehr ich darüber nachdenke, desto einleuchtender ist das.
Wobei die Situation schon ein bisschen anders ist, da die Teamcaptains ja nicht Trainer im engeren Sinne sind, da sie die Spieler nicht monate- oder jahrelang trainieren und langfristig auf Wettkämpfe vorbereiten. Ihr Aufgabenbereich beschränkt sich ja im Wesentlichen darin, bei den tatsächlichen Wettkämpfen an der Bande zu stehen. Vermutlich kam daher meine ursprüngliche Skepsis.
Aber es ergibt aus Sicht des Organisators schon sehr viel Sinn, die Teamcaptains am Preisgeld zu beteiligen und auch ihre Motivation so sicherzustellen.
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Zitat von Zigeuner
Nicht, weil es nicht wichtig genug wäre, sondern weil ja das Offensichtliche ist. Ohne das Preisgeld hätte das Turnier erst gar keine Relevanz, weil nämlich keiner dabei wäre  . Bin ja nun nicht völlig zurückgeblieben  .
Für mich war das eben nicht der alleinige Faktor, der die Körpersprache hätte erklären können.
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Wie man an zahlreichen Beiträgen (inklusive deinen) hier sieht, ist es für viele ganz und gar nicht offensichtlich, dass bei der T2APAC sehr viele Spieler um Preisgeld kämpfen, das mal locker um das zehnfache größer ist als die Preisgelder, die sie in allen anderen Wettbewerben erreichen können.
Damit hat das T2APAC für die allermeisten teilnehmenden Spieler eine wirklich krasse finanzielle Ausnahmestellung, was ihre offenbar gesteigerte Motivation und Emotionalität (vor allem im Vergleich zur Pro Tour, wo viele der Spieler keinen Cent verdienen) sehr leicht erklären lässt.
Deine Spekulationen zum Teamcharakter (den gibt es auch in der Liga, bei EMs, WMs, Olympia, ...), der Zeitbegrenzung (deine sehr vage Idee des "Aufsparens von Emotionen" finde ich nicht sehr plausibel) und den Vorgaben des Organisators (es sind immer noch alles TT-Profis, keine Amateurschauspieler) wirken demgegenüber nebensächlich und unbedeutend.